Gesprächskonzert mit „Babar Layar“

Freitag, 20. August 2010

Aufgrund des angestiegenen Arbeitsaufkommens der letzten Wochen habe ich doch glatt versäumt, eine kurze Ankündigung weiterzugeben:

Carsten und Christian an den BonangsDiesen Sonntag (22.8.2010, 14:00-15:00 Uhr) wird das Hannoversche Gamelan-Ensemble Babar Layar in kleiner Besetzung im Landesmuseum Hannover (Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover) ein „Gesprächskonzert“ geben.

Bei diesem Gesprächskonzert werden wir ausnahmsweise keine kompletten Kompositionen spielen, sondern erläutern stattdessen an ausgewählten Beispielen die für westliche Hörer oftmals schwer zu durchschauenden Strukturen dieser Musik. Wir zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener traditioneller Formen und vergleichen diese mit neueren Ansätzen.

Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, sich bei einem einfacheren Stück einmal selbst an den Instrumenten auszuprobieren.

Personalausweis nicht mehr weggeben!

Montag, 5. Juli 2010

Ab dem 1. November diesen Jahres wird von den Behörden nur noch der neue, elektronische Personalausweis ausgestellt. Ohne hier über die möglichen Vor- und Nachteile1 zu sprechen, möchte ich hier kurz auf eine damit verbundene Änderung des Personalausweisgesetzes (PAuswG)2 hinweisen.

Minderjährige Jugendliche in Diskotheken etwa kennen die Situation, dass sie zur Hinterlegung ihres Personalausweises aufgefordert werden, damit die zu entsprechender Zeit vom Personal sicher und gezielt aus dem „Tanzhaus“ entfernt werden können. Hier greift nun ab 1. November der neue Satz 3 im Absatz 1 des §1 PAuswG:

Vom Ausweisinhaber darf nicht verlangt werden, den Personalausweis zu hinterlegen oder in sonstiger Weise den Gewahrsam aufzugeben.

§1 PAuswG Absatz 1 Satz 3; Geltung ab 01.11.2010

Es ist anscheinend zu gefährlich, den neuen, sichersten Personalausweis aller Zeiten angesichts der Menge und Art der dann auf ihm gespeicherten Daten in fremde Hände zu geben.

So sieht es also das Gesetz demnächst vor. Wie die Stellen, die bisher die Hinterlegung des Personalausweises verlangten, in Zukunft agieren werden, weiß ich nicht. Bei Diskotheken kann ich mit beispielsweise vorstellen, dass sie aufgrund ihres Hausrechts weiterhin darauf bestehen werden, dass die Besucher ihren Ausweis „freiwillig“ hinterlegen oder eben einfach keinen Einlass bekommen. Wie das dann rechtlich zu bewerten ist und ob sich Jugendliche dann Samstag Nachts mit dem Türsteher über die rechtliche Lage streiten wollen, weiß ich natürlich nicht.

Aber wenn die Regierung schon der Meinung ist, dass es mit dem neuen Ausweis in ein Gesetz gegossen gehört, dass man den neuen Personalausweis (besser) nicht aus der Hand geben sollte, ist es sicherlich angedacht, genau zu überlegen, wem man seine Identität im Scheckkartenformat in die „vertrauensvollen“ Hände legt.

  1. 1 Um eine kritische Betrachtung des neuen Personalausweises hat sich der Datenschutzbeauftragte bereits bemüht.
  2. 2 Natürlich gibt es in einem Land wie Deutschland auch ein eigenes Gesetz für den Personalausweis.

Ankunft von Lena Meyer-Landrut in Hannover

Montag, 31. Mai 2010

Lena Meyer-Landrut hat’s geschafft und ist die Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2010. Den Contest sahen am Samstag 14,69 Millionen Zuschauer, das ist eine Einschaltquote von sagenhaften 49,1%.

Schon bevor alle Länder ihre Punkte verkündet hatten, war bereits klar, dass Lena Meyer-Landrut für Deutschland den Titel mit herausragendem Vorsprung in der Tasche hatte. Am Ende lag der türkische Beitrag mit einem Abstand von 76 Punkten auf Platz zwei weit hinter Lenas 246 Punkten. Ein Traumsieg. Herzlichen Glückwunsch!

Gestern sponsorte dann Pro7 eine Sondermaschine, die unsere Oslo-Gewinnerin in Ihre Heimatstadt Hannover brachte:

Sondermaschine der Lufthansa, die Lena von Oslo nach Hannover gebracht hat
Sondermaschine der Lufthansa, die Lena von Oslo nach Hannover gebracht hat

Diese und weitere Bilder von Lenas Ankunft gibt es in der Galerie.

Am Flughafen jubelten unzählige Fans, als Stefan und Lena endlich aus dem Flugzeug stiegen:

Lena und Stefan steigen jubelnd aus dem Flugzeug
Lena und Stefan steigen jubelnd aus dem Flugzeug

Ministerpräsident Christian Wulff begrüßte Lena noch auf dem Rollfeld und überbrachte u.a. die Glückwünsche unserer Bundeskanzlerin:

Ministerpräsident Christian Wulff begrüßt Lena Meyer-Landruth am Flughafen
Ministerpräsident Christian Wulff begrüßt Lena Meyer-Landruth am Flughafen

Besonders erstaunlich war dabei für mich, wie „unwichtig“ plötzlich andere Personen werden: Kaum taucht Lena auf, werden andere Prominenten einfach links liegen gelassen, weil alle Bilder von Lena haben wollen. Auf einmal geht ein Elton völlig unbehelligt an einem vorbei, und sogar der Ministerpräsident wird von Fotografen auf einmal beiseite gedrängt.

Lena winktLena singtLena signiert
Lena in Hannover

Lena hat offensichtlich die Herzen vieler Hannoveraner gewonnen und liebt ihre Heimatstadt nach eigener Aussage selbst sehr. Um so trauriger war’s, als Lena sich nach wenigen Stunden bereits wieder in den Flieger nach Köln setzen und damit Hannover wieder verlassen musste.

Lena ist ständig unterwegs
Lena ist ständig unterwegs

Debian GNU/Linux 5.0.4 (Lenny) unter Windows 7

Donnerstag, 6. Mai 2010

Alle Jahre wieder: Auf einem Rechner mit Windows 7 galt es, mal wieder einen Webserver zum Entwickeln einer neuen Anwendung einzurichten.

Der faule einfache Weg

Die einfachste Möglichkeit wäre natürlich, sich kurzerhand ein XAMPP-Paket herunterzuladen und zu installieren. Auf diese Weise hätte man vollkommen unkompliziert alles was man braucht: Apache-Webserver, mySQL-Datenbank, PHP-Umgebung und noch einiges mehr.

Diese Einfachheit kann aber auch für manche Leute ein Nachteil sein. Möglicherweise verhält sich eine spezielle Anwendung später auf einem GNU/Linux1-Webserver anders als unter der Windows-Installation. Eventuell möchte man in der geplanten Anwendungen aber auch auf Funktionen und Möglichkeiten zurückgreifen, die unter Windows nicht (oder nicht so leicht) verfügbar/möglich sind.

Doch lieber ein GNU/Linux-System?

Also wollte ich den (etwas) aufwändigeren Weg wählen und ein komplettes GNU/Linux-System zum Entwickeln aufsetzen. Da die meisten Webserver, mit denen ich bisher gearbeitet habe, unter Debian GNU/Linux laufen, sollte diese Distribution auch diesmal das Arbeitstier meiner Wahl sein.

Aber „worauf“ installieren? Einen dedizierten Rechner dafür einzurichten ist heutzutage (insbesondere wenn man gerade kleinere Projekte allein entwickelt) nicht mehr zeitgemäß. Heutzutage installiert man sich dafür eine virtuelle Maschine, so dass der Webserver gleichzeitig auf derselben Hardware laufen kann wie (in diesem Fall) Windows 7.

Üblicherweise benutze ich dafür VirtualBox, das mir bisher immer gute Dienste erwiesen hatte und vollständig kostenlos verfügbar ist. Unter Windows 7 gibt es jedoch bereits eine Virtualisierungssoftware (zumindest wenn man den Windows XP Modus installiert2 hat). Es handelt sich um eine (eingeschränkte?) Version von Windows Virtual PC. Warum also wieder ein neues Programm installieren, wenn es doch vielleicht schon mit den vorhandenen Mitteln funktioniert?

Los geht’s

Wir wollen also Debian GNU/Linux unter Windows Virtual PC/Windows XP Modus installieren3.

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  1. 1 Im Allgemeinen spricht man wohl meistens lediglich von „Linux“, wenn man das komplette Betriebssystem meint, obwohl streng genommen damit nur der Kernel bezeichnet wird. Ganz geklärt ist der GNU/Linux-Namensstreit aber wohl bis heute nicht.
  2. 2 Anleitung zum Installieren und Verwenden des Windows XP-Modus in Windows 7
  3. 3 Da ich die Installation unter einem englischsprachigen Windows 7 vornehme, führe ich hier natürlich die englischen Bezeichnungen von Menüpunkten u.ä. auf. Meistens sollten sich die entsprechenden Punkte in einer deutschen Installation mit diesem Wissen aber auch finden lassen.

Exabyte-Festplatte gesichtet?

Freitag, 30. April 2010

Mittlerweile sind ja Hauptspeicher in Gigabyte-Größe, sowie Terrabyte-Festplatten Gang und Gäbe, und das sogar zu bezahlbaren Preisen. Aber (einzelne) Festplatten, die mehr als 2 TB speichern können, sind doch eher ungewöhnlich. Bei größeren Plattenverbunden kommt man hin und wieder auch in den Bereich der Petabytes, aber dem gewöhnlichen Administrator dürfte sowas im Arbeitsalltag doch eher selten über den Weg laufen.

8,0 EiB Überhang einer mySQL-TabelleUm so erstaunter war ich, als ich jüngst auf einem (MySQL-)Datenbank-Server eines Kunden im Administrationsbereich die Tabellen kontrollierte und den Überhang der Tabellen begutachtete. Normalerweise bewegen sich diese Zahlen zwischen wenigen Kilobytes bis maximal eine (zugegebenermaßen recht großen) Hand voll Megabytes, aber diesmal sollte ich überrascht werden. Wie man im nebenstehenden Bild sehen kann, wurde mir da doch glatt ein Überhang von Sage und Schreiben 8,0 EiB1 gezeigt. Das sind immerhin 8 589 934 592 GiB, also über 8 Milionen mal soviel Platz als auf einer 1 TB-Platte.

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  1. 1 Die Bedeutung des scheinbar dort nicht hineingehörenden „i“ in der Einheit „Exabyte“ wird in der Wikipedia ausführlich erklärt.

Gewinnspiele bei phpHatesMe

Montag, 22. Februar 2010

Bei PHP hates me gibt es zum Jubiläum des 500sten Artikel ein neues Design und einige spannende Sachen zu gewinnen.

Da ich mich gerade mit dem Zend Framework anfreunden will, von dem ich bisher noch respektvoll Abstand gehalten habe, fände ich es besonders schön, wenn ich u.a. zu den Gewinnern des Zend Framework Poster gehören würde. Natürlich würde ich mich auch über die meisten der dort genannten Bücher freuen, die alle Input für die persönliche Fortbildung verheißen. Man lernt ja nie aus.

Der zunächst etwas provokativ wirkende Satz PHP hates me kommt vermutlich jedem PHP-Entwickler hin und wieder in den Sinn. Nett aber, dass Nils das mit dem Untertitel but that’s ok! wieder ein wenig entschärft. Wenn man in verschiedenen Sprachen programmiert, bemerkt man schnell, dass das keine persönliche Abneigung einer einzelnen Sprache ist, sondern dass man halt überall mal an Ecken stößt, an denen man eine andere Reaktion, eine andere Schnittstelle oder sonst einfach „etwas anderes“ erwartet hätte. Man lernt, mit solchen „Rückschlägen“ fertig zu werden und weiter zu machen. Wenn dann jemand so frei ist, aufgefallene Besonderheiten und möglicherweise auch den einen oder anderen Lösungsansatz oder Work-Around aufzuschreiben und zu veröffentlichen, dann spart das dem einen oder anderen Kollegen hin und wieder Lebenszeit.

Ich bin eher zufällig auf das Blog aufmerksam geworden und als Stammleser geblieben. Von daher wünsche ich: Weiter so!

Und vielleicht gewinne ich ja mal was ;)

Quintillionen

Freitag, 18. Dezember 2009

Nun ist es also soweit. Deutschland hat über 5 Quintillionen Adressen in einem zusammenhängenden Adressblock für IPv6 zugewiesen bekommen – als erster europäischer Staat überhaupt.

Quintill-was?!

Aber wieviel ist das? Solche Zahlen kennen die meisten von uns aus ihrem täglichen Leben eher nicht. Erstmal also die Frage, wieviel das genau ist:

Der Deutschland zugewiesene /26-Adressblock hat 102 freie Bit und somit 2102, also ungefähr 5×1030 IP(v6)-Adressen. Als vollständig ausgeschrieben Zahl sähe das so aus:

5.070.602.400.912.917.605.986.812.821.504

Viel, oder?

Reicht das jetzt „für immer“?

Na gut, früher soll ja auch mal jemand behauptet haben, dass 640 kB für jedermann ausreichen müssten, und heute läuft manches Betriebssystem mit weniger als 1 GB Arbeitsspeicher … sagen wir mal: schleppend. Die Erfahrung lehrt also, dass man nie genug haben kann.

So ähnlich war es mit den 232, also ungefähr 4,3 Milliarden (4,3×109) Adressen, die man mit dem alten IPv4 adressieren kann. Am Anfang konnte man sich sicherlich kaum vorstellen, dass die Adressen irgendwann einmal knapp werden könnten, und nun ist es langsam soweit. Experten warnen schon länger davor, dass es nicht mehr lange reicht. Warum sollte es jetzt anders sein.

Alle Atome im Universum?

Auf vielen Webseiten (etwa bei Fefe) wird etwa darauf hingewiesen, dass die Experten davon ausgehen, dass es im Universum irgendwas zwischen 266 und 280 Atome geben soll. Das hieße also, dass man allein mit dem dem deutschen Innenministerium zugewiesenen Adressraum jedem Atom im gesamten Universum mindestens 222, also 4.194.304, das sind über 4 Millionen verschiedene IP-Adressen geben könnte. Großartiger Vergleich, oder?

Wie sieht’s mit der Erdoberfläche aus?

Das scheint nur leider nicht ganz zu stimmen. Viele andere Stellen reden eher von 1078 - 1082 Atomen im beobachtbaren Universum, also deutlich mehr. Aber wer will auch jedem Atom im Universum eine eigene IP-Adresse geben wollen?

Beschränken wir unsere Berechnungen auf die Atome der Erdoberfläche, derer es wohl um die 1,26×1034 geben soll, so kommen wir bei insgesamt 2128-81 IPv6-Adressen auf 1,33×1036 und somit immerhin 105× soviele Adressen wie Atome auf der Erdoberfläche.

Wenn man sich nicht exzessiv Bereiche künstlich versperrt2, dann dürfte es tatsächlich wohl keine vernünftigen Anwendungen geben, die all diese Adressen verbrauchen und zu einem neuerlichen Engpass führten.

„Geht’s schon los?“

Jetzt muss IPv6 nur noch flächendeckend umgesetzt werden. Spezifiziert ist es ja im RFC 2460 seit über zehn Jahren, nur die Umsetzung zieht sich schleppend dahin, weil das alte System ja noch funktioniert. Wir dürfen gespannt sein.

  1. 1 Um die IPv6-Adressen von den IPv4-Adressen unterscheiden zu können, beginnen alle IPv6-Adressen mit einem Byte, dass in IPv4 nie verwendet wurde. Daher müssen wir vom theoretischen Adressraum sofort 256 Adressen abziehen
  2. 2 Natürlich gibt es auch bei IPv6 eine ganze Reihe spezieller Adressen, die natürlich nicht mehr für die freie Verwendung zur Verfügung stehen.

Wirkstoffverstärker Squalen im H1N1-Impfstoff Pandemrix gefährlich?

Freitag, 13. November 2009

Man liest im Internet oder im eigenen eMail-Postfach nun immer häufiger, dass man sich lieber nicht gegen die sog. Schweingegrippe impfen sollte, weil im H1N1-Impfstoff Pandemrix der angeblich hochriskante Wirkstoffverstärker Squalen vorhanden ist, der angeblich (Mit-)Auslöser des sog. Golfkriegssyndroms sei.

Aus der Diskussion, ob man sich jetzt gegen die Schweinegrippe impfen lassen sollte, halte ich mich an dieser Stelle gänzlich raus. Das soll jeder für sich selbst entscheiden. Aber bitte nicht aufgrund von falschen Informationen:

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Nachricht von Gunst

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Heute erreichte mich folgende Nachricht über das Nachrichtensystem eines Internet-Dienstes:

Hallo

Mein Name ist Gunst, ich sah Ihr Profil heute und etwas über Sie mich motiviert, mit Ihnen zu kommunizieren, und ich werde wie Sie Kontakt mit mir auf meine E-Mail-Adresse stimmt, so dass ich senden Ihnen meine Bilder für Sie zu wissen, mich um so mehr.
Hier ist meine E-Mail-Adresse (favour zensiert @yah**.com)
Ich glaube, wir können von hier aus zu bewegen!
Ich warte auf Ihre E-Mail an meine E-Mail-Adresse oben.

(Denken Sie daran, die Entfernung oder die Farbe spielt keine Rolle, aber die Liebe eine Menge Dinge im Leben)

Bitte kontaktieren Sie mich hier (favour zensiert @yah**.com)

Danach folgt der Originaltext in englischer Sprache. Sieht mir sehr nach einer individuellen Kontaktanfrage aus. :/

Nachdenklich

Dienstag, 25. August 2009

Als ich am Samstag in der Stadt unterwegs war, wurde ich hier und da doch etwas nachdenklich.

Zunächst sah ich am Aegidientorplatz eine Gruppe anscheinend Gehörloser, die sich unterhielten. Neben der Tatsache, dass ich doch ganz froh bin, Reden und Hören zu können, überlegte ich bald, ob es nicht unhöflich sei, (länger) dort hinzuschauen. Schließlich „hört“ man da bei fremden Gesprächen zu (auch wenn ich nichts davon verstehe, weil ich diese Sprache leider nicht beherrsche, so könnte dennoch bei den „Belauschten“ ein eben solcher Eindruck entstehen).

Die Sonne schien, so dass ich mehr Zeit als geplant im Freien in der Stadt verbrachte und dem Himmelslicht die Möglichkeit gab, geradezu frühlingshafte Freudengefühle in mir wachsen zu lassen.

Auf dem Heimweg kam ich dann am Harley-Fest am Steintor vorbei, wo man neben erstaunlich zahlreicher Security und vielen Menschen mit Leder- oder lederähnlicher Kluft, eben auch das eine oder andere Motorrad sehen konnte. Da muss ich sagen, wünsche ich mir schon irgendwie wieder ein Motorrad. Es muss ja gar keine Harley sein (die mir vermutlich eh viel zu laut wäre), aber eine hübsche kleine Maschine …? Später vielleicht.

Aber der größte Denkanschub kam dann vor McDonalds. Neben einer weiteren Runde Gehörloser sah ich dort auch eine kleine Familie (vermutlich Eltern mit zwei Kindern) stehen. Die etwa 7 Jahre alte Tochter sah ich nur von hinten, so dass ich kaum sehen konnte, dass sie einen Stab vor sich auf dem Boden stehen hatte. Erst auf den zweiten Blick sah ich, dass es sich um einen Taststock für Sehbehinderte handelte, und erst einige Sekunden später realisierte ich, dass der Stock etwas kleiner war als sie und somit vermutlich ihr gehörte. Ich dachte zunächst, dass sie den Stock nur für jemand anderes halten würde, aber tatsächlich scheint sie selbst sehbehindert gewesen zu sein. Das fand ich – ehrlich gesagt – bedrückend. Meine Sehkraft ist zwar beileibe nicht perfekt, aber dennoch bin ich froh, dass ich sie habe.

Vielleicht sollte man sich häufiger an dem freuen, was man hat, solange man es (noch) hat.


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Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

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