Backup-Woche bei WordPress Deutschland
WordPress Deutschland hat die Initiative Pro-Backup ins Leben gerufen und möchte damit alle WordPress-Benutzer daran erinnern, regelmäßig ihr Blog zu sichern. Denn schließlich wissen vermutlich alle Anwender um die Notwendigkeit und den Sinn von (regelmäßigen) Backups, nur leider fehlt uns meistens die dafür nötige Zeit. Oder es ist uns zu kompliziert. Oder wir vergessen es einfach.
Daher sollen während der Backup-Woche (5.-11.3.2007) in verschiedenen Artikeln Tipps und Anregungen zum Thema WordPress-Backup erscheinen, um den einen oder anderen vielleicht doch mal wieder zu einem aktuellen Backup zu bewegen.
Meiner Meinung nach ist das unwichtigste Element die WordPress-Installation selbst, da man diese (wenn man nun keine Besonderheiten eingebaut hat) auch jederzeit in einer aktuellen Version herunterladen kann. Ebenso sehe ich das mit den PlugIns, sofern man sich merken kann, welche man benötigt und wo man diese finden kann. Aber dafür kann man, wenn man sein System eingerichtet hat, einfach ein Datei-Backup ziehen und im Notfall einfach darauf zurückgreifen.
Etwas spannender ist es bei angepassten oder gar eigenen Themes, die man so eben nicht von woanders wiederbeschaffen kann. Diese sollte man nach wichtigen Änderungen sowieso immer sichern, was mit einem FTP-Programm ja auch keine unüberwindliche Hürde darstellt.
Dann fehlt noch das Gehirn des Blogs: Die Datenbank. Diese kann man per Hand auf der Kommandozeile sichern (wenn man sich damit auskennt), oder man bedient sich eines Frontends wie phpMyAdmin (oder ähnlichem), um die Datenbanktabellen zu sichern. Irgendein Frontend wird einem vom Webhoster ja meist zur Verfügung gestellt.
Am einfachsten geht es aber mit dem (mittlerweile nicht mehr als Bestandteil von WordPress mitgelieferten) PlugIn WordPress Database Backup, mit dem man in der WordPress-Administrationsoberfläche nicht nur schnell die Daten der Datenbank sichern kann, sondern solche Backups auch in regelmäßigen Abständen automatisch durchführen zu lassen und entweder auf dem Server abzulegen (was aber unpraktisch ist, wenn die Daten auf dem WebServer komplett verschwunden sind!) oder (wie ich es mittlerweile tue) sich per eMail zuschicken zu lassen.
So muss ich mir um ein regelmäßiges Backup meistens keine Gedanken mehr machen :)
(gefunden bei Pixelgraphix)
