Blog-Parade: Feed-Reader

Vor einiger Zeit wurde der Blog-Karneval zur Blog-Parade umbenannt und nun möchte ich mich auch mal an einer beteiligen. Ausgewählt habe ich dafür die Blog-Parade: Feed-Reader, weil ich denke, dass meine Art, mehrere Feed-Reader zu verwenden, vielleicht für manch einen Leser ganz interessant sein könnte.

Prinzzess möchte dazu folgendes wissen:

Welchen Feed-Reader benutzt ihr?

Ich benutze eigentlich zwei Feed-Reader: Den Google Reader für normale, öffentliche Feeds (Blogs, Newsticker, etc.), sowie den FeedReader für die Verfolgung einiger nicht-öffentlicher Foren.

Ein externes Programm oder ein Browserintegriertes?

Der Google Reader ist ein Online-Feedreader, den ich aber wegen der von mir genutzten Firefox-Erweiterung Google Read Watcher bei dieser Fragestellung als browserintegriert einordnen würde.

Der FeedReader hingegen ist ein externes Programm, das lokal auf dem PC installiert werden muss. (Leider gibt es anders als etwa bei GreatNews keine einfach zu entpackende Version, die man nicht installieren muss.)

Kostenlos oder kostenpflichtig?

Sowohl der FeedReader, als auch (die Nutzung) des Google Readers sind kostenlos. Für letzteren ist lediglich ein kostenloser Account bei Google notwendig.

Warum gerade dieser?

Zunächst einmal wollte ich einen Feed-Reader, den ich (ähnlich wie IMAP) auf verschiedenen Rechnern simultan verwenden konnte und dabei nicht auf den Komfort verzichten musste, dass bereits gelesene Beiträge ausgeblendet werden. Eine Lösung wäre das Synchronisieren der verschiedenen Programme über eine zentrale Stelle im Internet (soweit ich weiß, kann das der FeedReader mittlerweile auch). Wenn ich meine Feeds dann aber gleich an dieser zentralen Stelle (Google Reader) auch lese, spare ich mir nicht nur die Programminstallation auf jedem neuen Rechner, sondern bin auch unabhängig vom Betriebssystem. So kann ich meine Feeds auch auf dem Mac des befreundeten Designers oder am Linux-Rechner in der Firma lesen.

Das einzige Problem wäre dann nur noch, dass man seine Feeds eben nicht mehr offline (etwa im Zug) lesen kann, aber dieses Problem versucht Google ja mit dem (derzeit noch im Beta-Stadium befindlichen) Google Gears zu lösen. Wenn man nicht vor dem Offline-Gehen vergisst, auf den entsprechenden Button zu klicken, kann man seine Feeds also auch wunderbar autark lesen und verschlagworten.

Warum dann ausgerechnet den Google Reader, es gibt doch noch viele andere Online-Feed-Reader? Ganz einfach: Ich hatte bereits ein Konto bei Google und auch die Navigation durch die Feeds gefiel mir dort einfach besser als bei der Konkurrenz, die ich angetestet hatte. Das neu entwickelte Offline-Lesen ist ein weiterer Bonus.

Gut. Aber wozu dann noch einen zweiten Feed-Reader

Alle Feeds, die ich im Google Reader eintrage, könnten möglicherweise von Personen gelesen werden, die ich nicht überschauen kann. (Etwa den Mitarbeitern von Google) Bei den genannten nicht-öffentlichen Foren möchte ich das aber vielleicht nicht. Ich bin jemand, der relativ großen Wert auf Datenschutz legt, und daher widerstrebt es mir, solche „privaten“ (Zugangs-)Daten aus der Hand zu geben, so dass ich dafür lieber ein weiteres Programm nutze, dass ich wiederum kontrollieren kann.

Warum dann der FeedReader? Dieses Programm ist klein, übersichtlich und natürlich frei verfügbar. Außerdem hat es eine Funktion, die ich gerade für das Verfolgen von Foren-Threads sehr zu schätzen weiß: Wenn der RSS-Feed des Forums auch die Informationen über Forum/Bereich/Thread mit in die einzelnen Beiträge einträgt, kann ich mir mit einem einfachen Klick auf das Tag im FeedReader ganz einfach die letzten Beiträge des gewählten Threads anzeigen lassen, obwohl unzählige andere Threads im gleichen Feed liegen.

Vor- und Nachteile?

Google Reader

Vorteile:

  • kostenlos
  • plattformunabhängig
  • online

Nachteile:

  • online
  • unklarer Datenschutz/nicht kontrollierbar
  • Providerbindung
  • keinen Einfluss auf die Aktualisierungsintervalle!

FeedReader

Vorteile:

  • kostenlos
  • volle Kontrolle
  • providerunabhängig
  • offline

Nachteile:

  • Synchronisation?!
  • Installation notwendig
  • plattformabhängig

Handling? Usability? Besonderheiten?

Ich denke, mit dem oben beschriebenen ist dann auch alles gesagt. ;)

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