Blog-Parade: Sport

Nachdem meine letzte Teilnahme an einer Blog-Parade mir keine wirklichen Nachteile (aber – wie ich zugeben muss – auch keine wirklichen Vorteile) verschaffte, will ich mich gleich bei einer anderen zu Wort melden.

Der MTB Junkie möchte wissen, welchen Sport wir betreiben. Da dachte ich mir, dass Capoeira da in der Liste nicht fehlen darf, so dass ich mich da beteiligen muss.

Auch wenn die Fragen vermutlich besser in einem fortlaufenden Text beantwortet wären, versuche ich dennoch, die Struktur der Fragen beizubehalten. Vielleicht erleichtert es MTB Junkie ja, meinen Beitrag auszuwerten.

Beitreibt ihr überhaupt Sport?

Ja, ich betreibe Sport. Wenigstens einmal in der Woche (früher war das noch mehr *seufz*) …

Welche Sportart?

… gehe ich zum Capoeira-Training.

Privat oder Verein?

Mehr oder weniger „weder noch“. Ich betreibe meinen Sport im Rahmen des Hochschulsports; dort im Aufbaukurs Capoeira. Dies ist aber leider weder ein Verein (weswegen ich bei der Krankenkasse für mein sportliches Engagement auch keinerlei Bonuspunkte bekomme!), noch kann ich das als wirklich privat bezeichnen, da es ja durchaus vereinsähnliche Strukturen aufweist.

Wenn privat: alleine oder mit anderen zusammen?

Na ja, ich verabrede mich zwar nicht explizit mit Freunden, gemeinsam zu trainieren, aber die Trainingstermine sind ja implizite Verabredungen, so dass ich durchaus „mit anderen zusammen“ trainiere. Sonst wäre Capoeira auch ein wenig langweilig.

Warum ausgerechnet diese Sportart?

Ich habe vorher viele Jahre Tae Kwon Do gemacht, wo ich aber durch eine längere Zwangspause (Stichwort: „Wehrpflicht“) so weit zurückgefallen war, dass ich die Chance genutzt habe, mal was anderes zu probieren. Auch wenn ich anfangs irgendwie dachte „Das kriegst Du nie hin“, habe ich mich doch für Capoeira entschieden.

Capoeira ist so ganz anders als die asiatischen Kampfkünste. Capoeira lebt viel mehr von der Improvisation und das basilianische Lebensgefühl macht alles viel lockerer. Außerdem verbindet Capoeira die körperliche Ertüchtigung wunderbar mit vielen anderen Dingen, wie dem Singen, dem Musizieren, dem Tanz, der Akrobatik, dem gemeinsamen Spiel und insgesamt einem großen Gemeinschaftsgefühl.

Aus Spaß an der Freude oder weil es der Arzt verordnet hat?

Aus Spaß an der Freude.

Wenn ich mich manchmal an Akrobatik versuche, die einfach nicht für mich gedacht zu sein scheint, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Arzt sowas auch noch empfehlen würde. ;)

Aber allgemein ist der Sport für so gut wie jeden geeignet, weil man selbst auf den Grad der Beanspruchung Einfluss nehmen kann und die Gelenkigkeit/Beweglichkeit gefördert wird. Natürlich ganz zu schweigen von der Tatsache, dass man sich körperlich ertüchtigt.

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