Der kleine Reibach 2007

dkr2007.jpgSeit einigen Jahren kaufe ich mir nunmehr jedes Jahr das Gutscheinbuch “Der kleine Reibach” . Dabei handelt es sich um ein Gutscheinbuch für den (großzügig ausgelegt) Raum Hannover1 mit verschiedensten Gastronomie-, Handels-, Freizeit- und Ausflugs-Gutscheinen.

Ich muss zugeben, dass ich fast ausschließlich die Gastronomie-Gutscheine genutzt habe, aber allein dafür hat sich für mich die Anschaffung bisher immer gelohnt. Bei den meisten Gutscheinen handelt es sich um 2-für-1-Gutscheine2, so dass man das günstigere Gericht einer Bestellung bei Vorlage (bzw. Abgabe) des Gutscheins nicht bezahlen muss. Der Kaufpreis war dann meistens noch in der ersten Jahreshälfte wieder reingeholt3.

Sicherlich wäre ich sonst auch nicht so oft auswärts essen gewesen, aber andererseits hätte ich auch viele Gaststätten gar nicht erst ausprobiert (sicherlich wäre das bei manchen auch nicht schlimm gewesen). Wenn man sich also durchaus vorstellen kann, hin und wieder etwas Geld für ein gepflegtes Restaurant-Essen auszugeben, bietet einem dieses Buch so manches Sparpotential. Ganz simpel gerechnet kann man dann für das gleiche Geld eben häufiger essen gehen. (Sonst wären mir die meisten Gerichte auch ehrlich gesagt viel zu teuer)

Auf jeden Fall entwickelt man sich im Laufe der Zeit schon ein wenig zu einem pingeligen Restaurant-Kritiker (natürlich beileibe nicht auf Profi-Niveau!), so dass ich mir natürlich auch über die einzelnen Lokalitäten ein Urteil bilde (wer tut das nicht?!). Später schrieb ich meine Meinungstendenz auch auf, um anderen Leuten meine Meinung zu einem Lokal auch später noch erzählen zu können, oder um im nächsten Jahr nicht evtl. auf die Werbung des gleichen Restaurants erneut reinzufallen, wenn es mir absolut nicht gefallen hat.

Der nächste logische Schritt wäre dann, dieses auch öffentlich kundzutun, was ich auf meinem Blog nun plane. Ich werde vor allem Lokale, die mir besonders gut gefallen an dieser Stelle erwähnen und empfehlen.

Wie ich hingegen mit den “Reinfällen” umgehen soll ist mir derzeit noch nicht ganz klar. Zum einen möchte ich anderen Leuten vielleicht manche Erfahrung ersparen, aber andererseits möchte ich mich auch nicht unabsehbaren juristischen Untiefen gegenüber sehen, wenn mich die Betreiber dann aufs Korn nehmen.

Daher die vielleicht wichtigste Aussage für die kommende Serie:

Alle in diesem Blog geäußerten Berichte und Bewertungen der einzelnen Gastronomiebetriebe spiegeln meine persönliche Meinung und Einschätzung dar. Andere Personen können zu einer gänzlich anderen Einschätzung (und damit Empfehlung) kommen; ebenso kann es auch sein, dass ich einfach am falschen Tag dort war und deshalb damals einfach alles schief lief!

So wird sich auch folgender Hinweistext vor den entsprechenden Artikeln befinden:

Die in diesem Beitrag der Serie “Der kleine Reibach 2007” geäußerte Meinung über den Gastronomiebetrieb, sowie eine eventuelle Bewertung desselben geben lediglich die persönliche Meinung des Autors wieder!

Der Autor schreibt diesen Beitrag aus freien Stücken und erhält weder von der beschriebenen, noch von anderen Firmen dafür eine Vergütung oder sonstige Vergünstigungen.

Näheres entnehmen Sie bitte der Ankündigung dieser Serie.

  1. 1 Zwischenzeitlich gab es auch mal einen 'kleinen Reibach Hamburg', aber dieses Projekt wurde anscheinend eingestellt. Was für die Hamburger Schade ist, ist für die Hannoveraner Nutzer eher praktisch, da sich deswegen in der aktuellen hannoverschen Ausgabe ein eigener Abschnitt mit Hamburger Gutscheinen befindet. :)
  2. 2 Damit ist es vermutlich nicht sinnvoll für Einzelgänger, sich dieses Buch anzuschaffen, da einem dann meistens eben das 'zweite Gericht' fehlt, an dem man sparen könnte. Geht man hingegen mit anderen (Freundin, Freunden, Bekannten, …) aus, kann man diese Gutscheine natürlich trotzdem ausschöpfen.
  3. 3 Mir ist klar, dass man das betriebswirtschaftlich auch anders sehen kann, aber ich meine damit in diesem Zusammenhang ganz einfach, dass das von mir für erhaltene Speisen am regulären Endkundenpreis eingesparte (weil nicht bezahlte) Geld sich auf einen Betrag summiert, der über dem Anschaffungspreis des Gutscheinbuches liegt.

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