Installationen überwachen
Alle halbe Jahre oder so kommt es vor, dass ich ein tolles Computerprogramm installieren, mir aber aus verschiedensten Gründen gern die Möglichlichkeit der sauberen Deinstallation offen halten möchte. Das sicherste wäre ein Image der Festplatte(n), aber das ist mir in diesem Fall zu umfangreich (sowohl in Byes als auch in Sekunden gemessen). Was ich bräuchte, wäre ein Programm, das einfach aufzeichnet (oder nachträglich ermittelt) was ein Programm für Veränderungen an Registry und Dateisystem vorgenommen hat.
Nun ist es sicherlich kein Problem, sich vor und nach der Installation die Registry zu sichern und ein komplettes Dateilisting zu speichern, die man am Ende einfach vergleicht. Aber gerade bei Registry-Änderungen ist ein programmatisches Rausfiltern der Änderungen schwierig, weil auch evtl. nicht geänderte Schlüsselnamen zur Zuordnung notwendig sind – ein diff würde diese Informationen einfach verschlucken.
Wie jedes Mal fällt mir dann wieder ein, dass ich irgendwo schonmal ein Programm gefunden hatte, welches genau diese Anforderungen erfüllt. Das müsste man jetzt nur noch finden. Wozu gibt es Google. Also: Suchbegriffe eintippen und … doch nichts finden! Auch die Tatsache, dass sich mein Gedächtnis meldet und mir mitteilt, dass das Programm irgendwie wie “In5″ oder so heißt, führt nachvollziehbarer Weise nicht zum Erfolg.
Zum Glück konnte ich es wiederfinden. Damit ich das nächste Mal nicht wieder unnötige Zeit mit Suchen vergeude, dachte ich mir, blogge ich das halt:
Das Programm heißt InCtrl 5 und findet sich auf den Seiten des PC-Magazins. Leider scheint es dafür keine Homepage zu geben, so dass der Link hier direkt auf den Download-Bereich führt. Dafür wird der Quelltext gleich mitgeliefert.
An dieser Stelle vielen Dank an den Autor!
Ferner habe ich früher gern Total Uninstall für sowas (deutlich mehr auf das Rückgängigmachen der Installation ausgerichtet) benutzt, das auch aktuell noch weiterentwickelt wird und einfach eine schönere Oberfläche hat, aber da hat sich mit dem Sprung auf Version 3 auch das Lizenzmodell auf “Shareware” geändert. Aber wer häufiger solche Tools braucht und dafür auch Geld auszugeben bereit ist, der sollte auch dort mal einen Blick riskieren.
Mittwoch, 1. Februar 2006 um 9:49
Danke für den Tipp - da ich grade mein System komplett neu aufsetzen muss, ist das sehr hilfreich.