Mehr als Stereo über den Kopfhörer
Neulich bin ich bei Robert über ein wunderbares Beispiel für Holophonie gestoßen. Der Virtual Barber Shop.
Kurz angerissen1: Bei monophonen Aufnahmen ist keinerlei räumliche Orientierung möglich, so dass alle Töne aus einer zentralen Quelle zu kommen scheinen. Bei Stereo-Aufnahmen hingegen ist es möglich, die virtuelle Klangquelle durch leichten Zeitversatz der linken und rechten Tonspur auf der Linie durch die beiden Lautsprecher nach links oder rechts zu verschieben. Bei holophonen Aufnahmen wiederum werden die Klangveränderungen, die ein Ton beim Bewegen nach vorn oder hinten für den Hörer erfährt, mit eingerechnet, so dass eine Klangquelle auch virtuell vor oder hinter dem Hörer liegen kann.
Ich find’s erstaunlich. Aber hört es euch (mit Kopfhörer) doch einfach selbst an.
Auf flying sparks gab’s auch gleich einen Verweis auf einen direkten Vergleich zwischen den drei Aufnahmetypen: Holophonics.
- 1 Es geht um die Wiedergabe mit zwei Lautsprechern (Kopfhörern) und nicht um Surround-Systeme!
Dienstag, 4. September 2007 um 13:13
Hätte ich nie gedacht, dass sowas mit normale Stereo-Kopfhörer funktioniert.
Wozu teure 5.1 Kopfhörer, wenn es doch einfacher geht?
Dienstag, 4. September 2007 um 13:45
Ich war auch sehr überrascht.
Keine Ahnung, wie das mit den 5.1-Kopfhörern geht, aber vermutlich rechnen die eben genau diese Transformationen direkt um.
Weiß da jemand mehr?