Samba ohne Muskelkater?
Sonntag, 4. März 2007Diesen Donnerstag haben wir im Capoeira-Kurs mal das normale Training links liegen gelassen und uns den heißen Rythmen Brasiliens gewidmet. Daniel war zu Gast und hat uns anderthalb Stunden gezeigt, wie man in Brasilien tanzt.
Ich musste feststellen, dass die Samba-Lerneinheiten in der Tanzschule nur ansatzweise mit dem vergleichbar war, was transatlantisch manchmal tagelang auf den Straßen veranstaltet wird. Der Rhythmus stimmte noch, aber schon das Tempo war damals sehr anfängerfreundlich.
Nach kurzen Erklärungen über die prinzipiellen Schritte wurde nicht lang gefackelt und gleich im Originaltempo weitergemacht. Da wird einem schnell warm.
Nach der ersten viertel Stunde waren meine Waden schon hart wie Beton. Zum Glück lief es zum Ende hin konditionell schon etwas besser und auch die Füße kamen mit den schnellen Schritten zwischenzeitlich fast wie von selbst zurecht. Ja, es hat Spaß gemacht.
Um so mehr verwundert es mich, dass ich weder am Freitag unter Muskelkater litt (ich rechnete doch sehr sicher damit), noch sich bis heute was derartiges zeigte. Entweder kann mein Körper mittlerweile mehr ab, als ich ihm zugetraut hätte, oder Tanzen ist doch schonender als Capoeira.
Auf jeden Fall war es eine schöne Abwechselung und man hat seinen Horizont mal wieder etwas erweitert.