Tag-Suchergebnis ‘Gamelan’

Gesprächskonzert mit „Babar Layar“

Freitag, 20. August 2010

Aufgrund des angestiegenen Arbeitsaufkommens der letzten Wochen habe ich doch glatt versäumt, eine kurze Ankündigung weiterzugeben:

Carsten und Christian an den BonangsDiesen Sonntag (22.8.2010, 14:00-15:00 Uhr) wird das Hannoversche Gamelan-Ensemble Babar Layar in kleiner Besetzung im Landesmuseum Hannover (Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover) ein „Gesprächskonzert“ geben.

Bei diesem Gesprächskonzert werden wir ausnahmsweise keine kompletten Kompositionen spielen, sondern erläutern stattdessen an ausgewählten Beispielen die für westliche Hörer oftmals schwer zu durchschauenden Strukturen dieser Musik. Wir zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener traditioneller Formen und vergleichen diese mit neueren Ansätzen.

Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, sich bei einem einfacheren Stück einmal selbst an den Instrumenten auszuprobieren.

Babar Layar spielt Musik aus Indonesien

Dienstag, 2. Dezember 2008

Flyer: 20 Jahre Gamelan in HannoverSet nunmehr 20 Jahren hat die Gamelan-Musik mit dem Ensemble Babar Layar einen festen Platz in Hannover. Dieser Umstand, sowie das Erscheinen der neuesten CD dieses Ensembles sind – wie an dieser Stelle ja bereits hin und wieder angedeutet – Grund genug für ein großes Konzert.

Neben traditionellen Stücken wird auch zeitgenössische Gamelan-Musik gespielt. Lassen Sie sich überraschen und kommen Sie mit auf eine akustische Reise ins ferne Indonesien.

Das Ganze findet am 12. Dezember 2008 ab 19:30 Uhr im Freizeitheim Vahrenwald (Vahrenwalder Straße 92, 30165 Hannover) statt. Karten gibt es an der Abendkasse.

„Das macht mich Stolz …“

Montag, 29. September 2008

Die Veranstaltung „Herbstfest im Bali“ war sehr schön. Neben vielen verschiedenen Aktionen habe ich dann sogar noch gelernt, aus billigen Papierservietten schmucke Blüten zu basteln. ;)

Das für mich wichtigste war natürlich unser Auftritt und die Präsentation unserer neuen CD. Dafür durften wir zwei Mal etwa eine halbe Stunde lang spielen, wobei wir zweimal durch Außenstehende unterstützt wurde.

Besonders im Gedächtnis bleibt mir da die junge Indonesierin aus Stuttgart, die uns bei dem Stück „Willujeng“ am Saron (Barung) verstärkte. Nach dem Auftritt erzählte sie uns dann (auf englisch), dass es sie stolz mache, dass wir uns die Zeit nähmen, um ihre Kultur zu lernen und zu spielen; eine Kultur, die selbst in Indonesien immer weniger wird.

Das sind ehrlich gemeinte Worte, die mir sehr viel mehr geben, als der ganze Applaus. Davon kann ich wohl noch eine Weile zehren.

Für all jene, die diesen Termin wegen der kurzfristigen Ankündigung verpasst haben sollten: Wir planen anlässlich unseres 20-jährigen Jubiläums noch am 12. Dezember diesen Jahres ein Konzert im Freizeitheim Vahrenwald. Näheres dazu demnächst auch hier.

Deutsche Javaner in Bali

Mittwoch, 24. September 2008

Carsten und Christian an den BonangsZwanzig Jahre gibt es mit dem Ensemble Babar Layar nun Gamelan in Hannover. Gamelan, diese Klangwelt, die unseren westlichen Ohren manchmal so fremd ist.

Nach zwanzig Jahren ist mal wieder an der Zeit, etwas „vorzuweisen“, und da Konzerte durch ihr flüchtiges Wesen immer nur so kurz nachwirken, gibt es nun eine CD. Es ist mittlerweile unsere zweite CD, die hier in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesmuseum entstanden ist. Darauf befinden sich diesmal fünf traditionelle Stücke, die auf den wunderbaren Museums-Instrumenten eingespielt wurden.

Die CD wird kommenden Sonntag (28.9.2008, 11:00-16:00 Uhr) im Rahmen der Veranstaltung „Bali to visit – Indonesisches Herbstfest“ im Niedersächsisches Landesmuseum Hannover offiziell vorgestellt. Dabei hält Babar Layar die javanische Kultur im balinesischen Umfeld um 12:00 Uhr und um 13:00 Uhr für jeweils etwa eine halbe Stunde hoch.

Wir werden Auszüge spielen und die Kompositionen erläutern. Ein Konzert im eigentlichen Sinne wird es nicht sein, da wichtige Spieler an dem Termin verhindert sind. Aber es soll dieses Jahr noch eine weitere Veranstaltung folgen, dann in kompletter Besetzung.

Credit: Das Foto ist von Christoph Reuter

„Kampung Nusantara“ – Indonesische Eindrücke

Samstag, 5. Juli 2008

Die Anreise war kürzer als befürchtet und verlief ohne längere Verzögerungen. Am Vortag hat’s in Deutschland noch wie aus Kübeln geschüttet, aber hier und heute lacht die Sonne und es ist äußerst sommerlich. Kurze Hose ist Pflicht und auch eine Kopfbedeckung wäre (wie ich später feststellen darf) nicht ohne Nutzen. Aber wer will sich bei so einem Wetter schon beklagen?

Einreise

Als erstes komme ich an einer mit „Immigration“ überschriebenen Hütte vorbei, wo man von einem indonesischen Jüngling Pässe/Visa für umgerechnet vier Euro bekommt. Gleich nebenan bietet sich die Möglichkeit, mitgebrachte Euros in die Landeswährung „Rupiah“ zu tauschen. Das hatte ich (wie die meisten anderen Besucher mit mir) vorher natürlich mal wieder vergessen, so dass dieser Service rege genutzt wurde. Man will hier ja auch schließlich auch was essen und trinken. Außerdem fühlt man sich mit quasi Unmengen an 10.000 Rp.-Scheinen im Portemonnaie plötzlich sehr vermögend. Wann blättert man in Deutschland als Normalsterblicher für eine Limonade schonmal tausende Scheine hin? *g*

Nachdem der bürokratische Kram erledigt ist, kann man sich endlich einmal umschauen: Viele Zelte, fremdartige Gegenstände, sowie vielfältige exotische Gerüche und (wenn man einfach mal was von den unbekannten Speisen probiert) Geschmäcker. Und man sieht erstaunlich viele deutsche Touristen.

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3. Internationales Gamelan Festival 2006

Samstag, 6. Mai 2006

Noch zwei Wochen, dann findet in Bremen das 3. Internationale Gamelan Festival 2006 im Übersee Museum Bremen statt. Mittlerweile kann man sogar online das Programm einsehen – auch wenn der Sonntag noch recht ungeplant wirkt.

Wie an anderer Stelle erwähnt werde auch ich dort mit dem hannoverschen Gamelan-Ensemble Babar Layar auftreten. Stücke und Probentermine stehen fest. Natürlich sind es wieder zu wenige und zu viele Proben! Zu wenige, um wirklich mit einem sicheren Gefühl an den Start zu gehen; zu viele, wenn man meine Freundin fragt. Wirklich ein hartes Leben als Profi-Musiker ;)

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Gamelan-Wochenende in Amsterdam

Montag, 27. März 2006

Zusammen mit einer kleinen Abordnung der Gamelan-Gruppe Babar Layar war ich dieses Wochenende zu Besuch bei Elsje im Het Gamelanhuis in Amsterdam. Das Wochenende war äußerst lehrreich und ebenso anstrengend, so dass ich nun erst einmal meine Gedanken sammeln und zur Ruhe finden muss.

Ziel der Reise war das Erlernen der verschiedenen Stimmen des Stückes Babar Layar1, welches der Namensgeber für unser Ensemble ist. Dieses Stück wollen wir (neben anderen) am 21. Mai auf dem Internationalen Gamelan Festival 2006 in Bremen2 spielen.

Trotz des letztlich doch ganz schönen Wetters haben wir die Zeit fast ausschließlich in den Räumen des Het Gamelanhuis verbracht, so dass ich – zu meinem Bedauern – nur wenig von der wärmenden Sonne mitbekommen habe. Für Sightseeing und Giftshopping war demnach keine Zeit. Und dennoch konnte ich zahlreiche neue Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Im Prinzip gibt es ja nur 6 Töne, die im richtigen Timing in der vorgesehenen Reihenfolge gespielt3 werden müssen.

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  1. 1 genauer müsste ich hier schreiben: 'Gending Bonang Babar Layar, ketuk 4 kerep, minggah ketuk 8, laras pelog, patet lima'. Aber das war mir jetzt doch ein wenig zu lang ;)
  2. 2 Leider gibt es noch immer keine Internetpräsenz für dieses Ereignis, das ich hier verlinken könnte. Sollte sich im Laufe der Zeit doch eine solche Seite finden, wäre es schön, mir diese kurz mitzuteilen.
  3. 3 Wer jetzt auch mal auf einem Gamelan-Instrument spielen möchte, kann es in dem Flash-Applet vom Het Gamelanhuis einmal virtuell ausprobieren.

Gamelan-Konzert im Landesmuseum

Samstag, 16. Juli 2005

So, nun haben wir auch unseren Auftritt (des Gamelan-Orchesters Babar Layar) im Rahmen einer Ausstellungseröffnung im Landesmuseum überstanden. Eigentlich keine besonderen Aussetzer. Na ja, eigentlich. In dem einen Stück waren dann doch alle plötzlich an unterschiedlichen Stellen des Stückes. Aber da zu diesem Zeitpunkt – wie auch vorder dem Publikum angekündigt – sowieso jedes Instrument andere Noten spielen musste, ist das angeblich auch keinem Zuschauer aufgefallen. Wat’n Glück!

Jetzt ist erstmal wieder etwas kürzer treten mit Gamelan-Proben angesagt. Der WAF sank mit zunehmender Probendichte doch deutlich. Und dennoch freue ich mich schon auf’s nächste Mal.

Nachtrag

3.3.2006 2:28

Da musste ich heute doch glatt feststellen, dass ich ganz vergessen hatte, den Link zu den Fotos vom Auftritt zu posten. Das sei hiermit ganz schnell nachgeholt.

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