Nach dem ersten Beweisfoto gibt es jetzt auch endlich das erste Beweisvideo:
Das Video wurde von Philipp aufgenommen und geschnitten. Da er selber auch Hugger war, konnte er natürlich nicht alles aufnehmen. Trotzdem an dieser Stelle vielen Dank für die ganze Mühe.
Leider waren viele Passanten sehr scheu und haben sich meist nicht getraut, sich vor laufender Kamera in den Arm nehmen zu lassen. Daher leider nur so wenige aktive Momentaufnahmen; aber dennoch eine schöne Erinnerung.
Ach ja, Anni hat mittlerweile ihre Highlights gebloggt. In vielen Ansichten stimme ich übrigens mit ihr überein. (Und die Idee mit der Analogie “Free Willy” : “Free Hugs” stammt ja eigentlich aus meinem kranken Hirn *g*)
Es soll ja Ungläubige geben, die behaupten, ich hätte gar nicht beim Free Hugs Day mitgemacht. Um dies zu widerlegen führe ich das nebenstehende Beweisfoto1 (Anklicken zeigt eine größere Version des Bildes) an. Es zeigt mich, Anni (bzw. zeigt sie auf diesem Foto leider gerade nicht), Jutta und Philipp an der Kröpckeuhr, ganz zu Beginn unserer samstäglichen Aktion.
Leider habe ich bislang noch kein weiteres Bildmaterial von der Aktion gesehen, obwohl ich weiß, dass wir an diesem Tag noch häufiger digital abgespeichert wurden. Daher die Bitte von mir: Wer Fotos von der Aktion gemacht hat, möge sich bitte bei uns melden. Danke.
Ach ja, Kommentare zu unserer Aktion an sich sind natürlich auch jederzeit willkommen. :-)
1 Das Foto wurde freundlicherweise von Dani zur Verfügung gestellt und von mir ein wenig aufgehellt.
Nun ist er also schon wieder vorbei, der erste Free Hugs Day in Hannover. Spaß hat es gemacht, zusammen mit Jutta, Anni und Philipp. Man hat nette Leute kennengelernt und sicherlich auch viele Menschen für einen Augenblick etwas glücklicher gemacht.
Jutta hat schon die Highlights zusammengeschrieben. Quasi als Initiatorin hat sie ja auch das kurz vorher bei NDR 2 ausgestrahlte Interview gegeben. Vielen Dank für die Initiative. Und natürlich vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.
Nach anfänglich relativ gutem Wetter, begann es leider nach einer halben Stunde an zu regnen, was die Schilder (wie nebenstehend zu sehen) und deren Träger auf eine harte Probe stellten. Aber trotzdem wurde tapfer weitergemacht.
Es war erstaunlich, dass doch so viele Leute auf das Angebot angesprungen1 sind. Es gab eigentlich keine ernsthaften Beschimpfungen und sicherlich viele, die sich auch nach mehrmaligem Wiederholen des Angebotes nicht getraut haben. Aber selbst, wenn nicht alle eine Umarmung angenommen haben, so haben wir doch noch vielen anderen ein großes Lächeln auf die Lippen gezaubert und manchen motiviert, ihren Partner kurzerhand mal wieder in den Arm zu nehmen. Eindeutiger Erfolg.
Und uns hat es eben auch viel Spaß gemacht.
Leider musste ich aus terminlichen Gründen nach anderthalb Stunden verfrüht wieder gehen. Vermutlich werden wir die Aktion im nächsten Jahr (vorzugsweise im Frühling) wiederholen – dann mit besserem Wetter und mehr Zeit. Lassen wir uns überraschen.
1 Manchmal auch wortwörtlich: So kam ein junges Mädel plötzlich freudestrahlend auf mich zugestürmt, sprang mir in den Arm und ließ sich quasi kurz von mir tragen. Etwas unerwartet, aber echt nett. Ein schönes Gefühl, wenn die Aktion gut ankommt.
Für all jene, die gern mitmachen wollen, aber aus irgendwelchen Gründen kein Schild herstellen können, hat Jutta sich bereiterklärt, Schilder zu machen. Man muss ihr nur rechtzeitig Bescheid geben.
Über die letzte Aktion am Berliner Alexanderplatz gibt es bei N24 übrigens einen interssanten Artikel. Vielleicht wird ja am Montag auch über uns geschrieben…?!
Da habe ich noch jüngst darüber geschrieben, wie Schade ich es finde, dass sowas nicht in Hannover gemacht wird, und schon hat sich jemand gefunden, der einen Free Hugs-Day in Hannover ausruft. Ich bin begeistert.
Wie man bei Jutta nachlesen kann, soll das Ganze am Samstag, den 16. Dezember 2006 zwischen Kröpcke und Steintor stattfinden. Treffen ist um 14:00 Uhr an der Kröpckeuhr in Hannover. Wie mir scheint, muss/soll man seine Schilder selbst fertigen und mitbringen.
Wie ich bereits schrieb, finde ich die gesamte Idee ja sehr interessant und hoffe, dass ich dabei sein kann. Der Termin ist im Kalender bereits notiert, so dass nur noch zu hoffen bleibt, dass nichts anderes mehr dazwischen kommt.
Gerade jetzt zur Weihnachtszeit – vermute ich mal – gibt es viele Menschen, die nun ganz besonders mit ihren Schicksalsschlägen zu kämpfen haben und sich über ein wenig Zuneigung sicherlich besonders freuen würden. Man darf gespannt sein.