Tag-Suchergebnis ‘Indonesien, Gamelan’

„Das macht mich Stolz …“

Montag, 29. September 2008

Die Veranstaltung „Herbstfest im Bali“ war sehr schön. Neben vielen verschiedenen Aktionen habe ich dann sogar noch gelernt, aus billigen Papierservietten schmucke Blüten zu basteln. ;)

Das für mich wichtigste war natürlich unser Auftritt und die Präsentation unserer neuen CD. Dafür durften wir zwei Mal etwa eine halbe Stunde lang spielen, wobei wir zweimal durch Außenstehende unterstützt wurde.

Besonders im Gedächtnis bleibt mir da die junge Indonesierin aus Stuttgart, die uns bei dem Stück „Willujeng“ am Saron (Barung) verstärkte. Nach dem Auftritt erzählte sie uns dann (auf englisch), dass es sie stolz mache, dass wir uns die Zeit nähmen, um ihre Kultur zu lernen und zu spielen; eine Kultur, die selbst in Indonesien immer weniger wird.

Das sind ehrlich gemeinte Worte, die mir sehr viel mehr geben, als der ganze Applaus. Davon kann ich wohl noch eine Weile zehren.

Für all jene, die diesen Termin wegen der kurzfristigen Ankündigung verpasst haben sollten: Wir planen anlässlich unseres 20-jährigen Jubiläums noch am 12. Dezember diesen Jahres ein Konzert im Freizeitheim Vahrenwald. Näheres dazu demnächst auch hier.

„Kampung Nusantara“ – Indonesische Eindrücke

Samstag, 5. Juli 2008

Die Anreise war kürzer als befürchtet und verlief ohne längere Verzögerungen. Am Vortag hat’s in Deutschland noch wie aus Kübeln geschüttet, aber hier und heute lacht die Sonne und es ist äußerst sommerlich. Kurze Hose ist Pflicht und auch eine Kopfbedeckung wäre (wie ich später feststellen darf) nicht ohne Nutzen. Aber wer will sich bei so einem Wetter schon beklagen?

Einreise

Als erstes komme ich an einer mit „Immigration“ überschriebenen Hütte vorbei, wo man von einem indonesischen Jüngling Pässe/Visa für umgerechnet vier Euro bekommt. Gleich nebenan bietet sich die Möglichkeit, mitgebrachte Euros in die Landeswährung „Rupiah“ zu tauschen. Das hatte ich (wie die meisten anderen Besucher mit mir) vorher natürlich mal wieder vergessen, so dass dieser Service rege genutzt wurde. Man will hier ja auch schließlich auch was essen und trinken. Außerdem fühlt man sich mit quasi Unmengen an 10.000 Rp.-Scheinen im Portemonnaie plötzlich sehr vermögend. Wann blättert man in Deutschland als Normalsterblicher für eine Limonade schonmal tausende Scheine hin? *g*

Nachdem der bürokratische Kram erledigt ist, kann man sich endlich einmal umschauen: Viele Zelte, fremdartige Gegenstände, sowie vielfältige exotische Gerüche und (wenn man einfach mal was von den unbekannten Speisen probiert) Geschmäcker. Und man sieht erstaunlich viele deutsche Touristen.

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