Tag-Suchergebnis ‘Medizin’

Zentraler Venenkatheter

Dienstag, 4. November 2008

Ich kann es nicht verstehen und halte es schlicht für eine Unverschämtheit.

Nehmen wir an, eine junge Frau brauch seit einigen Tagen intravenös Medikamente, die per Infusion über einen peripheren Venenkatheter zugeführt werden. Nehmen wir weiterhin an, dass die Venen dieser jungen Frau dergestalt sind, dass die Ärtze a) beim Legen des Katheters stets mehrere Anläufe benötigen und dass b) die peripheren Venenkatheter nach spätestens einem Tag verrutscht oder verstopft sind.

In einem solchen Fall wäre die junge Frau nach wenigen Tagen wie ein Nadelkissen zerstochen und mit einer Unmenge von schmerzenden Einstichen und Hämatomen übersäht, so dass neue Zugänge nur noch über bereit geschädigte Stellen gelegt werden könnten, was mit ungeheuren Schmerzen verbunden wäre.

Nun stellen wir uns ferner vor, dass die ständig wechselnden Ärzte seit dem zweiten Tag immer und immer wieder davon reden, dass man in dieser Situation doch besser einen Zentralen Venenkatheter legen sollte, um der jungen Frau unnötige Schmerzen zu ersparen (worauf die neuen Ärzte mittlerweile sogar schon von den Mit-Patienten angesprochen werden).

Wenn wir uns jetzt noch – natürlich rein hypothetisch – vorstellen, dass man als Angehöriger daneben steht, während die junge Frau wieder einen neuen peripheren Venenkatheter in vor kurzem kaputt gestochene Venen gestochert bekommt, gleichzeitig am anderen Arm die Schwester den alten Venenkatheter mit lustigem Drücken und Zerren wieder entfernt, während die Patientin mit großen Tränen in den Augen und zitterndem Gesicht versucht, den Arm nicht wegzuziehen oder zu schreien, dann könnte ich mir schon vorstellen, dass sich daneben stehende Angehörige ernsthaft überlegen, dem medizinischen Personal mal richtig eine zu verpassen.

Meine Herren nochmal!

Natürlich nur rein hypothetisch …

Thoraxkompression

Samstag, 9. Juni 2007

Den meisten Leuten (vor allem all jene, die im Besitz einer Fahrerlaubnis sind) sollte der Begriff „Herz-Lungen-Wiederbelebung“ (HLW) oder auch „Kardiopulmonale Reanimation“ (CPR) ein Begriff sein:

Bei einer bewusstlosen Person ohne Atmung und Puls ist bis zum Eintreffen der Rettungskräfte (oder bis die lebenswichtigen Funktionen des Betroffenen wieder anfangen, selbst zu arbeiten) die Kardiopulmonale Reanimation durchzuführen1, um die Versorgung lebenswichtiger Organe mit Sauerstoff sicherzustellen und letztlich das Leben des Betroffenen zu retten2.

Weiß noch jemand, wie das geht? Sind die lebensrettenden Maßnahmen noch gegenwärtig und erinnert man sich noch an die vorgegebenen Rhythmen/Zyklen?

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  1. 1 Jeder, der eine reglose Person findet und nicht nach bestem Wissen unverzüglich mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen beginnt, macht sich der „unterlassenen Hilfeleistung (§ 323c StGB)“ schuldig!
  2. 2 Oder zumindest um die Überlebenschancen des Betroffenen zu erhöhen.

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