Tag-Suchergebnis ‘Otto-Brenner-Straße, Polizei’

Watt ‘ne aufregende Nacht

Freitag, 6. Juni 2008

Da sitzt man hier zu später Stunde noch am Blog und will seinen Blog-Kollegen schnell mal helfen, da wird man durch das geöffnete Fenster vom Geschrei eines (vermutlich alkoholisierten) Mannes gestört. Er ruft sowas ähnliches wie „Kain Polizaai! Ihr seit kain Polizaai!“; genau verstehen kann ich es nicht.

Als das ganze länger andauert, als dies bei einem durchschnittlichen einzelnen, vorbeiziehenden Betrunkenen der Fall wäre, löse ich mich doch kurzerhand vom Bildschirm und schaue durch das Fenster ausnahmsweise mal in die reale Welt. Die Sicht auf den Ort des Geschehens (Otto-Brenner-Straße, Ecke Hausmannstraße) ist leider durch einen Baum verdeckt, so dass ich nur besagtes Geschrei mitbekomme und einen Streifenwagen mit Blaulicht sehe.

Dieser eine Mann scheint es aber in sich zu haben: Ich höre zwar keine Kampfgeräusche oder ähnliches, aber nach und nach eilen vier weitere Einsatzwagen (teilweise mit Licht und Ton!) und eine Zivilstreife mit aufgesetzter Rundumleuchte zur Unterstützung herbei. Was für ein Aufriss!? Und dass zu dieser nachtschlafenden1 Zeit (0:45h).

Nachdem sie den Mann schließlich mit vereinten Kräften in den ersten Streifenwagen verfrachten konnten (und sich anscheinend noch ein paar mal die hintere Tür von innen(?!) öffnet), ist die Lage anscheinend wieder unter Kontrolle, und alle Einsatzfahrzeuge verschwinden wieder in verschiedene Richtungen. So ‘ne Aufregung. Wie soll man da denn (nachts) schlafen?

  1. 1 Ich habe mal gehört, dass „normale“ Menschen um diese Zeit im Bett liegen und schlafen. Komische Vorstellung.

Böser Unfall auf der Otto-Brenner-Straße

Montag, 11. Juni 2007

Da habe ich doch erst vor kurzem darüber berichtet, wie wichtig es ist, dass möglichst viele Leute wissen, was in einem Notfall zu tun ist, und heute wurde wieder einmal ein tragischer Beweis dafür geliefert.

Als ich heute morgen frohen Mutes und noch beschwingt vom Kirchentag auf dem Fußweg nach Hause war, ging ich gerade die letzten Meter meines Weges auf der Otto-Brenner-Straße entlang, als ich plötzlich quietschende Reifen von vorne hörte. Sie kamen – wie hier nicht unüblich – vom „gesicherten Fußgängerüberweg“. Im ersten Moment dachte ich noch nichts Schlimmes, aber dann kam das dumpfe Aufprallgeräusch und ich sah, wie irgendwas durch die Luft geschleudert wurde.

Erst nach einer Sekunde oder so wurde mir klar, dass es sich dabei um einen Menschen handelte. Instinktiv rannte ich los. Auf dem Weg schaltete ich mein Handy ein (da ja leider ein wenig zum „booten“ braucht), aber als ich da war sah ich schon, dass andere bereits den Notruf gewählt hatten.

Ein roter Mazda hatte einen Radfahrer erwischt. Die nach innen gerissene Frontscheibe zeugte von der vollen Wucht des Aufpralls. Das Unfallopfer lag weiter weg auf der Straße. Glücklicherweise kümmerten sich bereits zwei Männer um den Verletzten1.

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  1. 1 Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, ob es sich um eine Frau oder einen Mann gehandelt hat, so dass ich hier bei der einfacheren, männlichen Form bleibe.

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