Tag-Suchergebnis ‘Otto-Brenner-Straße, Unfall’

Radfahrerin verstorben

Freitag, 22. Juni 2007

Wie ich von Edith erfahren habe, ist die 23-jährige Radfahrerin, die Montag letzter Woche auf der Otto-Brenner-Straße von einem Auto erfasst wurde, wohl am vorgestrigen Mittwoch an den Folgen ihrer schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus verstorben1. Trotz aller Bemühungen hat sie diesen Unfall, für den sie laut polizeilichen Ermittlungen wohl keinerlei Schuld trägt, doch nicht überlebt.

Das, was bei dieser Meldung2 noch mehr weh tut (nicht dass der Unfalltod dieser Frau nicht schlimm genug wäre), ist die Tatsache, dass sie ein erst wenige Wochen altes Baby hinterlässt.

Das macht mich jetzt wieder nachdenklich. Aus heiterem Himmel und obwohl man nichts falsch gemacht hat, kommt es zu einem Unfall und alles ist vorbei. Ich gebe zu, dass ich mich derzeit ganz anders auf der Straße bewege und umschaue …

Ich freue mich schon sehr darauf, meinen Neffen am Wochenende in den Arm zu nehmen!

Danke an dieser Stelle noch schnell an Wahid, Julia und Kathrin für die freundlichen Worte nach dem heutigen Training.

  1. 1 Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 20.6.2007
  2. 2 Quelle: üstra Fahrgastfernsehen vom 21.6.2007

Nachtrag zum gestrigen Unfall

Dienstag, 12. Juni 2007

Für Interessierte hier ein kleiner Nachtrag zu dem von mir gestern geschilderten Unfall auf der Otto-Brenner-Straße:

Die lokale Presse berichtet, dass es sich bei dem Unfallopfer um eine 23-jährige Frau handelt, die wohl noch immer in Lebensgefahr schwebt. Angeblich wurde sie mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen, wovon ich hier aber nichts mitbekommen habe. Vielleicht mussten sie die Radfahrerin erst an einen anderen Ort fahren, an dem der Helikopter auch landen konnte.

Da ich den Unfall als „Knallzeuge“ nicht vollständig gesehen hatte, äußerte ich mich auch nicht bezüglich der Schuldfrage. So wie es jetzt aussieht, scheint der Autofahrer doch bei rot über die Ampel gefahren zu sein.

Ich hoffe das Beste für die junge Frau!

Ach ja: Auf Fotos vom Unfallort hatte ich natürlich bewusst verzichtet, auch wenn man bei mancher Tageszeitung dafür vermutlich richtig Geld bekommen hätte!

Böser Unfall auf der Otto-Brenner-Straße

Montag, 11. Juni 2007

Da habe ich doch erst vor kurzem darüber berichtet, wie wichtig es ist, dass möglichst viele Leute wissen, was in einem Notfall zu tun ist, und heute wurde wieder einmal ein tragischer Beweis dafür geliefert.

Als ich heute morgen frohen Mutes und noch beschwingt vom Kirchentag auf dem Fußweg nach Hause war, ging ich gerade die letzten Meter meines Weges auf der Otto-Brenner-Straße entlang, als ich plötzlich quietschende Reifen von vorne hörte. Sie kamen – wie hier nicht unüblich – vom „gesicherten Fußgängerüberweg“. Im ersten Moment dachte ich noch nichts Schlimmes, aber dann kam das dumpfe Aufprallgeräusch und ich sah, wie irgendwas durch die Luft geschleudert wurde.

Erst nach einer Sekunde oder so wurde mir klar, dass es sich dabei um einen Menschen handelte. Instinktiv rannte ich los. Auf dem Weg schaltete ich mein Handy ein (da ja leider ein wenig zum „booten“ braucht), aber als ich da war sah ich schon, dass andere bereits den Notruf gewählt hatten.

Ein roter Mazda hatte einen Radfahrer erwischt. Die nach innen gerissene Frontscheibe zeugte von der vollen Wucht des Aufpralls. Das Unfallopfer lag weiter weg auf der Straße. Glücklicherweise kümmerten sich bereits zwei Männer um den Verletzten1.

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  1. 1 Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, ob es sich um eine Frau oder einen Mann gehandelt hat, so dass ich hier bei der einfacheren, männlichen Form bleibe.

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