Tag-Suchergebnis ‘Straßenbahn, Straßenbahn’

üstra streikt am 22.2.2008

Donnerstag, 21. Februar 2008

Die üstra gibt über Aushänge und Durchsagen an den Haltestellen, sowie mittels Ankündigung im Internet bekannt, dass am kommenden Freitag mit einem Warnstreik zu rechnen ist, der voraussichtlich den gesamten üstra-Straßenbahn und -Busverkehr lahmlegen wird. Nach Informationen der HAZ beginnt der Streik um drei Uhr in der Früh und soll 24 Stunden andauern. Hierbei sollen die Regio-Busse vom Streik ausgenommen sein (Deutsche Bahn und metronom sind von dem Streik nicht betroffen).

Die üstra wird bestreikt. Am ganzen Tag fahren keine Stadtbahnen und Busse
(Hinweis an der Haltestelle „Steintor“)

Damit erwischt der Tarifstreik des öffentlichen Dienstes nach so großen Städten wie Berlin (auch wenn dort der ÖPNV angeblich erst nächste Woche über einen unbefristeten Streik entscheiden will) nun auch Hannover.

Zum Glück ist es rechtzeitig vorher angekündigt worden und soll auch am Samstag schon wieder (vorerst?) vorbei sein. Dennoch bedeutet es für mich1, dass ich mir für morgen auf jeden Fall eine andere Transportmöglichkeit zur Arbeit suchen muss. Auch wenn das Wetter nicht gerade dazu einlädt (wenigstens soll es vormittags nicht regnen), wird es vermutlich das Fahrrad werden.

  1. 1 Wie vermutlich auch für viele andere Hannoveraner.

Häufung „falscher“ Bahnen

Freitag, 2. März 2007

Ich bin heute Mittag auf dem Weg von einer Arbeitsstätte zur nächsten zu Fuß zu Bahnhaltestelle gegangen und konnte nur verwundert warten, denn wieder einmal kam die falsche Bahn als erstes, so dass ich auf die richtige Bahn wieder warten musste.

Prinzipiell ist das nichts ungewöhnliches, nur wundert es mich, dass es zumindest bei den letzten fünf Malen genauso gewesen ist. Und dabei wären drei der vier dort vorbeifahrenden Linien richtig. Da die Bahnlinien in der Hauptverkehrszeit auch tatsächlich recht gleichmäßig verteilt fahren, dürfte die Wahrscheinlichkeit für die Konstellation jedes einzelne Mal nur 25% betragen. Die Wahrscheinlichkeit für fünf aufeinander folgende Male also entsprechend geringer1.

Es ist ja auch nicht so, dass es hierbei immer Anschlusszüge sind, so dass meine Ankunft vom gleichen Fahrplan bestimmt wäre (der ja durchaus so geplant sein könnte, dass meine hypothetische Anschlussbahn die besagte falsche Linie sein soll), sondern der Zeitpunkt meines Fußmarsch-Antritts ist mehr oder weniger rein zufällig über ein bestimmtes Zeitfenster verteilt, und auch das Zurücklegen der Strecke dürfte einigen Schwankungen unterlegen sein.

Dennoch kommt es zur oben beschriebenen Häufung. Schicksal? Karma?

  1. 1 Da die einzelnen Ereignisse von einander unabhängig sind, beträgt die Wahrscheinlichkeit also 0,25^5, also in etwa 9,8%. Es wäre also in der Tat sehr viel wahrscheinlicher, zwischendurch eher auf eine passende Bahnlinie zu stoßen.

Verwirrter Fahrtzielanzeiger

Dienstag, 20. Februar 2007

Für meinen Weg zur Arbeit stehen mir drei Bahnlinien zur Verfügung, die quasi1 vor meiner Haustür losfahren und an meiner Arbeitsstelle halten. Zusätzlich fährt noch eine vierte Bahnlinie, die fast den gleichen Verlauf nimmt, aber kurz vor meinem Ziel abbiegt und sich von meiner gewünschten Bahnstation wieder entfernt.

Nun ist es mir aus ungeklärten Gründen in der Vergangenheit schon dreimal passiert, dass ich die “falsche” Bahn genommen habe. In einem Fall habe ich das an der vorletzen Station noch gemerkt und bin noch einmal aus-/um-gestiegen, in den anderen Fällen fiel es mir aber leider erst auf, als die Bahn schon in der Kurve war. Leider lohnt es sich (realistisch betrachtet) auch nicht, dann auf die Bahn der Gegenrichtung zu warten, eine Station zurückzufahren, um dann in der nächsten (dann hoffentlich richtigen) Bahnlinie die fehlende Station anzusteuern. Daher heißt es dann eben: Fußmarsch.

Erklärungsversuch: In letzter Zeit bin ich direkt von meiner Freundin zur Arbeit gefahren, wodurch ich mit einer anderen Bahnlinie fahre und dann nur noch die letzte Hälfte der alten Bahnstrecke nutze. Dafür kann ich in der Umsteige-Station einfach aussteigen und auf der anderen Seite des Bahnsteiges gleich wieder einsteigen. Vermutlich habe ich da – so verträumt, wie man morgens nun einmal sein kann – nicht auf das Zugziel geachtet und bin eben zufällig in die falsche Bahn gestiegen.

Eine plausible Erklärung.

Heute begab es sich nun wieder so, dass ich direkt von zu Hause gefahren bin. Ich hatte mich noch besonders geärgert (natürlich war ich wieder unter Zeitdruck), dass zuerst die “falsche” Bahnlinie kommen sollte, konnte es aber nicht ändern. Um so mehr freute und wunderte ich mich, dass der Fahrtzielanzeiger der Station plötzlich doch eine Bahn der (für mich) korrekten Linie anzeigte. Freudig stieg ich also ein.

Vor besagter Kurve wurde die Bahn wieder langsamer, so dass ich schnell zu zweifeln begann und mich leider auch durch die Stationsanzeige bestätigt sah: Es war wieder die falsche Bahn. Dabei kann ich diesmal mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass eine andere Bahn angezeigt wurde. So eine Grütze! Also wieder durch die Kälte laufen. Wenn ich demnächst krank werde, weiß ich wenigstens warum.

Ich vermute, dass der Fahrtzielanzeiger durcheinanderkam, weil die beiden Bahnen (die vor der fraglichen Station noch getrennte Gleise nutzen) so dicht aufeinander folgten. Aber letzten Endes hilft mir das jetzt auch nicht weiter.

Was bleibt, ist der Vorsatz, immer auf das Fahrtziel zu achten, das direkt an den Straßenbahnen ausgewiesen wird.

  1. 1 Wenn man mal von den für die Rhetorik in diesem Fall vernachlässigbaren Fußwegen absieht. ;)

Powered by Simple Tagging (1.6.2)


This blog uses DigoWatchWP an anti-fraud plugin for Wordpress.