Tag-Suchergebnis ‘Telefon, Arcor’

Ein unmögliches Angebot

Freitag, 7. März 2008

Ich kann Kirsten gut verstehen …

Am 29. Februar diesen Jahres (also natürlich der Monatsletzte) rief mich eine Dame von Arcor an und bot mir an, doch telefonisch von meinem jetzigen 6000er-DSL-Vertrag auf 16.000 aufzustocken. Der monatliche Preis wäre etwa 6 EUR niedriger als in meinem alten Tarif, lediglich die Vertragslaufzeit würde sich wieder um 24 Monate verlängern1.

Auf meine Äußerung, dass ich mich mit dem Angebot noch ein wenig beschäftigen möchte, reagierte die Dame (in meinen Augen) ziemlich schnippisch und wies darauf hin, dass dieses Spitzenangebot nur in diesem Monat gelte (außerdem kostet der 16Mbit-Anschluss derzeit das gleiche wie der 6Mbit-Anschluss), und daher wäre heute somit der letzte mögliche Wechseltermin. Wenn ich das späten machen würde, müsste ich eventuell mit hohen Wechselgebühren rechnen. Nach einigen weiteren gewechselten Worten schlug sie dann glücklicherweise vor, mich um 18h nochmal anzurufen, damit ich noch etwas darüber nachdenken könne.

Dieser Vorschlag gefiel mir gut, weil ich noch einige wirklich Fragen gehabt hätte (so hatte mir die Dame nämlich beispielsweise nicht mit auch nur einem Ton gesagt, dass ich für 16Mbit auch ein neues, ADSL2+-fähiges Modem bräuchte) und die Privatkundenhotline (wenn man denn mal durchkommt) ziemlich teuer ist. Also wartete ich geduldig auf den Rückruf.

Um Punkt 18h klingelte dann auch mein Telefon (natürlich mit unterdrückter Rufnummer!), aber als ich abhob legte die andere Seite sofort auf. Ich denke, dass die Dame mich nach dem möglicherweise aufgezeichneten Gespräch am Nachmittag zurückrufen musste und daher nach meinem Abnehmen direkt auflegte, weil dies im System vermutlich ausreicht, um zu protokollieren, dass sie angerufen hat. Einen anderen Anruf bekam ich nicht mehr.

Also muss ich nachfragen

Also habe ich mir mal die Qual aufgebürdet, selbst anzurufen und lange genug in der Warteschlange zu warten, bis ich mit einem menschlichen Berater verbunden wurde, der mir schließlich ausreichend umfangreich Rede und Antwort stand. Neben der Bestätigung, dass für einen solchen Wechsel natürlich ein neues Modem angeschafft werden muss, maß die Dame auch schnell meinen Anschluss durch um sogleich festzustellen, dass ich ein Dämpfung von 17,1dB hätte, die gewünschte Bandbreite aber nur bei Werten <10db überhaupt geschaltet werden könnte. Kurzum: 16Mbit ist an meinem Anschluss gar nicht möglich! Warum stören die mich dann bei der Arbeit und bieten mir sowas an, wenn ein automatisierter Check von vorhinein bestätigen kann, dass dies bei mir gar nicht möglich ist?!

Aber umsonst war mein teurer Rückruf dennoch nicht: Ich erfuhr noch, dass ich die Möglichkeit hätte, meinen bestehenden Tarif gegen besagte Vertragsverlängerung mit meiner jetzigen Bandbreite im Vergleich zum „Vormonatsangebot“ nochmal 5 Euro günstiger zu bekommen. Mal schauen.

  1. 1 Das ist (solange ich nicht wirklich von Arcor weg will) kein ernsthaftes Problem, weil man so jederzeit (auch mitten in der Mindestvertragslaufzeit) die Möglichkeit hat, in einen jeweils günstigeren (solange man nicht downgraded) Tarif zu wechseln, wenn man damit ab Wechselzeitpunkt wieder eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten akzeptiert.

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