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ICQ blockiert alternative ICQ-Messenger?

Mittwoch, 2. Juli 2008

ICQ hat sein Protokoll OSCAR geändert und verlangt anscheinend nach dem aktuellen hauseigenen ICQ-Client. Alternative IM-Programme werden somit ausgeschlossen. Pidgin-Benutzer1 erhalten daher nunmehr die Fehlermeldung:

Die Client-Version, die Sie nutzen ist zu alt.

Bitte updaten Sie unter http://pidgin.im/

Nun scheint die Pidgin-Homepage (vermutlich aus eben diesem Grund) derzeit stark frequentiert und daher ein wenig überlastet zu sein, so dass ein Herunterladen der neuen Version hier nicht oder nur schwierig möglich ist.

Die Schlauen gehen daher gleich auf die SourceForge-Seite von Pidgin und laden sich die aktuelle Version direkt von dort herunter.

Und wie erhofft läuft’s mit der neuen Version wieder wie geschmiert. Danke, Pidgin-Team!

Ach ja, so wie’s aussieht sind die Maintainer mancher Linux-Distributionen (wie etwa Ubuntu) noch nicht so weit, so dass es in den Ubuntu-Repositories noch keine aktuellen Versionen gibt. Man muss sich also entweder von SourceForge eine passende Version besorgen und an dem Paketmanager vorbei installieren (zumindest vorübergehend; aber das dürfte für die wenigsten Leute wirklich praktikabel sein), oder eben warten, bis diese nachgezogen haben. Besitzt die eigene Distribution einen Update-Manager, so wird das Update bestimmt in den nächsten Tagen nachgeliefert.

P.S.: Für Benutzer der portablen Version gibt es hier eine kurze Update-Anleitung.

P.P.S.: Ach ja, was ich vergessen habe, zu erwähnen (ist mir beim Lesen der manuellen Library-Update-Anleitung von Henry, auf die ich durch Alexanders Artikel gestoßen bin, aufgefallen): Durch den Protokoll-Fehler deaktiviert Pidgin den ICQ-Account. Nach dem Update muss man den Account über Konten > Konten aktivieren natürlich wieder „einschalten“.

  1. 1 Ebenso Anwender von alternativen IM-Programmen (wie etwa Adium), die Pidgin-Bibliotheken benutzen.

Ubuntu GNU/Linux (kennen-)lernen

Mittwoch, 11. Juli 2007

Für absolute Linux-Neulinge ist Ubuntu (auch als Live-Version erhältlich) sicherlich eine gute Wahl. Der (zumindest logische) Verzicht auf einen dedizierten Superuser verhindert, dass man dauerhaft als gefährdeter Administrator arbeitet. Außerdem ist die autmatische Rechte-Anhebung (die Windows mit Vista ja mittlerweile unter dem Namen UAC auch eingeführt hat) sehr bequem, so dass man auf “dauerhaft mehr Rechte” gut verzichten kann.

Wie aber soll man nun anfangen, wenn man überhaupt keinen Plan von Linux hat, aber trotzdem in Zukunft mit Linux (in diesem Fall halt Ubuntu) arbeiten möchte?

Glücklicherweise gibt es bei Galileo Computing das Buch Ubuntu GNU/Linux“ als OpenBook zum kostenlosen Download, oder zum Online-Stöbern mit Volltextsuche. Dort finden sich sowohl für Neulinge als auch für ambitionierte Laien Tipps und Anleitungen.

Wer nicht so gerne liest und lieber audiovisuell eingeführt werden möchte, für den stellt Galileo Computing mittlerweile sogar kostenlos Trainings-Videos zur Verfügung, die in über drei Stunden die Anfangshürden überwinden helfen wollen.

Es gibt für Leute, die wirklich wollen also keine gute Ausrede mehr. ;)

(gefunden bei Frank Helmschrott)

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