Freitag, 29. Februar 2008
Die uestra warnt schonmal vor, dass der von ver.di für den kommenden Dienstag und Donnerstag (also mitten in der CeBIT-Zeit) geplante Warnstreik auch den lokalen OPNV lahmlegen könnte.
Der Gewerkschaft tut das alles natürlich fürchterlich Leid, aber laut eigener Meldung ist die uestra bemüht, diesen Streik noch abzuwenden.
Nach aktuellen Meldungen wird am ersten Streiktag (Dienstag, 4.3.2008) nur bis 7 Uhr in der Früh gestreikt.
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Donnerstag, 25. Oktober 2007
Heute war/ist ja wieder einmal Bahn-Streik. Ist ja nicht so, dass man sich wirklich daran gewöhnen würde …
Also morgens gleich mal das Handy bemüht und das vollmundig als Informationsquelle für fahrende und aus(ge)fallene Züge angepriesene RIS der deutschen Bahn aufgerufen: Wie sieht’s denn mit den Zugverbindungen in Richtung Hannover aus? Lapidare Antwort des Systems: „Keine aktuellen Informationen verfügbar.“ Angeblich verkehren alle Züge an diesem Bahnhof planmäßig.
Nun gut. Interessanter Versuch, aber so leichtgläubig war ich auch nicht mehr, dass ich wirklich mit planmäßigem Regelverkehr gerechnet hätte. Also ging ich zu einer Zeit zum Bahnhof, an dem der Regelfahrplan im Abstand von 6 Minuten zwei Züge (eine S- und eine Regionalbahn) mit dem gewünschten Fahrtziel vorsah.
Bei meiner Ankunft am Bahnhof wurde die Regionalbahn vom Fahrtzielanzeiger auch bereits angekündigt. Zu meiner Verwunderung ohne jeglichen gelben Verspätungs- oder gar Ausfallhinweis. Da hatte ich wohl nochmal Glück gehabt.
Die planmäßige Abfahrtzeit verstrich, aber kein Zug in Sicht.
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Mittwoch, 3. Januar 2007
Seit vielen Jahren wächst in Deutschland ein riesiger Wald, der in keinem Biologiebuch der Welt auftauchen dürfte: Der Schilderwald.
Die meisten Autofahrer müssten das Problem kennen: Da fährt man Abends (vielleicht schon etwas erschöpft) durch eine unbekannte Gegend und auf einmal fragt man sich, wie schnell man hier eigentlich gerade fahren dürfte? Man ist nicht mehr in einer geschlossenen Ortschaft, oder? Waren da nicht eben noch viele verschiedene Geschwindigkeitsbegrenzungen hintereinander? Was gilt denn nun gerade? Vermutlich egal. Blitzlicht! Erwischt! Das wird teuer – vermutlich.
Es werden anscheinend immer mehr Verkehrszeichen auf deutschen Straßen. Viele erscheinen unnötig, manche vollkommen sinnlos. Das hatte auch der Gesetzgeber erkannt und so im Jahre 1997 eine Novelle der Straßenverkehrsordnung durchgesetzt, die die Lage entschärfen sollte.
Die meisten Situationen seien in der StVO ausreichend geregelt, so dass auf eine redundante Beschilderung verzichtet werden könne; der Autofahrer solle die geltenden Verkehrsregeln eigenverantwortlich beachten. Ferner wurde den Städten und Landkreisen auferlegt, nur noch dann Verkehrszeichen aufzustellen, wenn diese nach einer restriktiven Prüfung zwingend erforderlich wären, sowie alle zwei Jahre mit unabhängigen Sachverständigen eine sogenannte Verkehrsschau durchzuführen, um unnötige Verkehrszeichen zu entfernen.
Laut eines Berichtes des ZDF-Magazins WISO aus dem Jahre 2004 stellten sich gewünschten Erfolge aber leider nicht ein.
Es geht auch ohne?!
Dann stieß ich über einen Spiegel-Artikel vom November 2006, der leider nicht mehr nur noch in englischer Sprache online verfügbar1 ist, auf eine interessantes Experiment mit einem viel radikaleren Ansatz: Verkehrszeichen ganz abschaffen!
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