Samstag, 21. März 2009
eBays neue Standardsortierung „Beliebteste Artikel“ ist – nicht nur in meinen Augen (von den Problemen für Händler mal ganz abgesehen) – eine der nervigsten Entwicklungen und Entscheidungen auf der eBay-Plattform in letzter Zeit.
eBay sortiert die Ergebnisliste nach irgendwelchen ominösen Kriterien um, damit angeblich diejenigen Artikel am Anfang stehen (natürlich erst nach den teuer bezahlten Top- und Premium-Angeboten), die ich am wahrscheinlichsten kaufen will. Die Entscheidung, was ich kaufen will, treffe ich aber am liebsten selbst, so dass ich die Reihenfolge immer wieder zwischen „Preis + Versand: niedrigste Beträge zuerst“ und „Bald endende Angebote zuerst“ wechsele.
Wenn eBay versucht, zu erkennen, was ich will und das dann umzusetzen gedenkt, warum „erkennt“ eBay dann nicht, dass ich (fast) immer nur diese beiden Sortierreihenfolgen wünsche? Stattdessen wird die Reihenfolge immer wieder automatisch auf die neue Standard-Sortierung umgestellt. Das ist nicht in meinem Sinne!
Nachdem mich ein Freund heute im Gespräch dann auf die Idee gebracht hat, habe ich ein kleines UserScript für Greasemonkey geschrieben, das bei einem nach „Beliebteste Artikel“ sortierten Suchergebnis automatisch nach „Preis + Versand: niedrigste Beträge zuerst“ umsortiert1. Alle anderen Sortierreihenfolgen bleiben unberührt.
Hinweis: Wenn dieses UserScript aktiviert ist, kann man die Sortierreihenfolge „Beliebteste Artikel“ nicht mehr verwenden. Sollte man sie trotzdem mal kurzfristig brauchen, kann man das Script über das Affenköpfchen in der Statuszeile ja kurzfristig deaktivieren.
Zum Installieren des Scripts (wenn ihr Greasemonkey bereits installiert habt!) einfach hier klicken.
Dieses Script ist von mir gerade auf die Schnelle programmiert worden, so dass man es als public beta bezeichnen könnte. Falls euch also Fehler auffallen sollten, zögert nicht, mich zu kontaktieren. Das gilt übrigens auch für den sehr wahrscheinlichen Fall, dass eBay wieder was umstellt und ich das Script deshalb anpassen muss.
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Donnerstag, 17. Juli 2008
Als ich heute mein eBay-Konto (genauer: die mich!-Seite meines eBay-Kontos) besuchte, bekam ich einen Schreck. Sollten dort doch angeblich 289 ungelesene Nachrichten auf mich warten! Und das, obwohl ich gestern keine einzige hatte und auch sonst üblicherweise lediglich etwa wöchentlich eine eBay-eigene Nachricht. Da sind 289 schon ungewöhnlich.

Ein Blick in meinen Nachrichtenbereich offenbarte dann aber, dass es sich wohl nur um einen internen eBay-Fehler handelte. Dort wurden mir dann doch wieder „keine ungelesenen Nachrichten“ angezeigt.

Irgendwie schon ein wenig beunruhigend, wenn man sich überlegt, wie verbindlich man doch verpflichtet ist, Waren zu bezahlen, die im eBay-System als gekauft markiert sind und was das für ein Tara gibt, wenn wirklich mal jemand anderes am Konto war. Wenn dann eBay durch einen Fehler vielleicht mal behauptet, ich hätte 289 Computer zu bezahlen, dann Gute Nacht. …
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Nach langem Hoffen und Bangen ist es uns mit vereinten Kräften schließlich doch noch gelungen, die (inhaltlich schon längst geklärte) Unstimmigkeit bei eBay beizulegen. Jippey!

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Montag, 14. Juli 2008
Als ich neulich auf die eBay-Seite ging, erwartete mich eine (scheinbar) mit lustig animierten Personen gespickte eBay-Seite, die mir freundlich zu meinem eBay-Geburtstag gratulierten. Etwas verspielt, aber dennoch eine nette Idee.
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Samstag, 12. Juli 2008
… kann ganz schon schwierig sein.
Im vorliegenden Fall gab es Lieferprobleme mit dem Verkäufer, so dass der Käufer bei eBay eine sogenannte Unstimmigkeit über einen „Nicht erhaltenen oder von der Beschreibung abweichenden Artikel“ gemeldet. Natürlich völlig legitim.
Das Problem war sehr schnell aus der Welt geschafft und sowohl Käufer als auch Verkäufer waren mit der Transaktion zufrieden. Nun galt es also nur noch, besagte Unstimmigkeit bei eBay wieder beizulegen (bzw. als beigelegt zu kennzeichnen). Das ist zum einen natürlich angemessen, weil die Unstimmigkeit ja wirklich geklärt und beseitigt wurde, zum anderen vor allem aber auch deshalb, weil sich offene Unstimmigkeiten negativ auf das Profil des Verkäufers auswirkt.
„Nichts einfacher als das“, denkt sich der Verkäufer und teilt dem Käufer dies auch mit. Aber da beginnt das Problem: Der Käufer hat keine Ahnung wie das geht und versteht das von eBay dafür bereitgestellte wohl Formular nicht, so dass er diese Unstimmigkeit nicht beendet, sondern fortführt und lediglich im Kommentarfeld anmerkt, dass er diese Unstimmigkeit für beigelegt erachtet. Was eBay natürlich nicht interessiert.
Der Verkäufer hingegen hat keine Möglichkeit zu sehen, wie besagtes Formular bei eBay aussieht und wie die auszuwählenden Punkte beschriftet sind, so dass er den Kunden nicht wirklich an die Hand nehmen kann. Und so kam es zur nebenstehend verlinkten Kommunikation (Käufer rot, Verkäufer blau), die erst zu lösen war, nachdem ein eBay-Kundenbetreuer sich bereiterklärt hatte, das Aussehen der entsprechenden Punkte beim Käufer mitzuteilen.
Dadurch konnte auch ermittelt werden, dass der Käufer immer wieder den (von eBay vorselektierten) Punkt „Ich möchte XYZ antworten und mich mit dem Verkäufer einigen.“ ausgewählt hatte, anstelle den darunter stehenden Punkt „Wir haben uns geeinigt und die Unstimmigkeit geklärt. (Ich möchte den Fall schließen)“ anzuklicken. Aber nach langem Hin und Her ist es dann ja glücklicherweise doch gelungen.
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Dienstag, 19. Dezember 2006
Gerade spielte ich mit dem Gedanken, eBay-Geschäfte über PayPal abzuwickeln, da lässt mich ein Beitrag im PC Professionell-Blog doch zögern. Dort wird geschildert, das prinzipiell jeder PayPal-Account unvermittelt plötzlich eingefroren werden könne und das Geld erstmal außerhalb der Reichweite des eigentlich rechtmäßigen Besitzers läge.
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