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Upgrade auf WordPress 2.1 reibungslos

Freitag, 26. Januar 2007

Ich habe vorgestern mein Blog auf die WordPress-Version 2.1 gehievt und muss zum jetzigen Zeitpunkt konstatieren: Keine Probleme.

Vorsichtig, wie ich bin, habe ich natürlich erst eine lokale Kopie der Installation unter XAMPP aufgesetzt und das Upgrade vor dem Ernstfall erst getestet.

Vor dem eigentlichen Upgrade habe ich noch folgende Plugins auf den neuesten Stand gebracht:

Für das Upgrade habe ich dann (das erste Mal) radikal die Verzeichnisse wp-includes und wp-admin, sowie im Hauptverzeichnis alle Dateien außer .htaccess und wp-config.php gelöscht und das komplette neue Archiv entpackt.

Danach kurz die Administrations-Seite aufrufen und mit zwei Klicks das Upgrade der Datenbank durchführen lassen (eine Fehlermeldung über von mir angelegte Indizes habe ich da ignoriert, da die neuen Indizes nicht besser gewesen wären als die alten) und “fertig war der Lack”. Alles läuft und bisher keine Probleme.

Ein Aleitung zum Upgrade gibt es von perun (Allerdings ohne Gewähr, da ich die Anleitung erst nachher gesehen und daher nicht getestet habe!).

Wer sichergehen möchte, dass das eigene Lieblings-Plugin auch in der neuen Version weiterhin klaglos sein Dienst verrichtet, kann natürlich zuerst auf den “offiziellenKompatibilitätslisten nachschauen, wie es mit den einzelnen Erweiterungen aussieht, oder den entsprechenden Autor direkt anschreiben, wenn das Plugin nicht in der Liste auftaucht. Viele Plugins laufen auch ohne Anpassungen reibungslos weiter, aber das weiß man ja halt nie vorher.

Ob man den Schritt schon jetzt wagt, muss jeder selbst entscheiden. Ein gewisses Risiko bleibt immer. Bei Alexander etwa, war wohl einige Nacharbeit im Template notwendig und beim 5-Finger-Blog hat es im ersten Anlauf gar nicht geklappt, während andere Seiten, wie der Datenschutzkontor oder Meandering Passage überhaupt keine Probleme hatten.

Gedanken und Details zum jüngsten Update finden sich auch bei Jörg.

Follow Me

Freitag, 19. Januar 2007

Über einen Artikel bei Robert bin ich auf den kleinen nofollow-Report von Frank Helmschrott gestoßen und habe mein eigenes Blog angepasst.

Worum geht es?

“nofollow” bezeichnet hier das Attribut rel="nofollow", dass man in Hyperlinks angeben kann. Dieses Attribut (genauer: dieser Attributwert) wurde im Jahre 2005 von einem großen Suchmaschinenbetreiber erdacht1, um dem ständig wachsenden Kommentar-Spam entgegenzuwirken.

Spammer hatten die Kommentarfunktion von Weblogs und Foren als lohnendes Ziel erkannt, um günstig ihren Pagerank zu pushen. Auf diesem Wege ist es sehr einfach, auf unzähligen fremden Seiten einen Link auf die eigene Präsenz zu bekommen, wodurch Suchmaschinen die eigene Seite als “sehr gefragt” wahrnehmen und weit oben in ihren Suchergebnissen platzieren.

Da dieser Missbrauch von den Betreibern der plötzlich verlinkenden Seiten nicht beabsichtigt war und meistens auch zu einer starken Verfälschung der Relevanz-Ermittlung führte, kam das nofollow-Attribut auf die Welt.

Sobald ein Suchmaschinen-Robot auf einen Link mit diesem Attribut trifft, so ignoriert er selbigen und bezieht ihn nicht mehr in die Relevanz-Ermittlung mit ein. In der Hoffnung, dass diese Art von Spam dadurch unattraktiv wird und allmählich verschwindet, baute man entsprechende Automatismen ein, die alle nicht vom Betreiber selbst stammenden Verweise derart kennzeichneten.

Der Erfolg blieb aus

Leider löste sich das Problem nicht in Luft auf2 und die Spammer machten munter weiter.

Im Rahmen des Web 2.0 entstand dadurch aber ein neues Problem: Legitime Kommentare und Backlinks3, die in Weblogs auf ähnliche Artikel in anderen Blogs hinweisen und die ein elementarer Pfeiler der Blogosphäre sind, wurden ebenfalls ignoriert und schadeten damit der Community.

Der Wunsch, ein Weblog auch ohne Spam-Filter betreiben zu können (ohne mit Spam-Kommentaren überflutet zu werden), blieb leider unerfüllt, so dass der Nutzen dieses Attributs (vor allem, wenn es – wie etwa in WordPress – automatisch und undifferenziert eingefügt wird) in Anbetracht des dadurch entstehenden “Schadens” eher fragwürdig erscheint.

Die Initiative

NoNoFollow: Fight spam, not blogs.Daher bildete sich die NoNoFollow-Initiative, die sich dafür einsetzt, dass dieses Attribut nicht mehr in der Blogosphäre wildert.

Sie versucht, diese Unsitte aus der Blogosphäre zu verbannen, da das Attribut seinen Zweck verfehlt habe. Es ginge doch darum, den Spam zu bekämpfen und nicht die Blogs4.

Um WordPress das Einfügen des Attributes abzugewöhnen, gibt es bereits einige WordPress-PlugIns. Ich benutze seit gestern das doFollow-Plugin von Kimmo Suominen, um die Links wieder Community-freundlicher zu gestalten.

  1. 1 Details und Geschichte des nofollow-Attributs kann man in der Wikipedia nachlesen.
  2. 2 Vermutlich sind die Kosten für dieses Spamming zu gering und der Anteil der Leute, die eben auch manuell auf einen solchen Link klicken, anscheinend immer noch hoch genug, um lukrativ zu sein. Eine Schlussfolgerung, die ich auch beim eMail-Spam bis heute eigentlich gar nicht glauben mag.
  3. 3 Damit sind die sogenannten Track- oder Pingbacks gemeint.
  4. 4 Das ist die freie Übersetzung des Mottos der Initiative.

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