To Whom It Concerns …
Sam wies mich in einem Kommentar zu meinem ersten Post darauf hin, dass der Titel meines Blogs („who ever this concerns …“) grammatische Fehler aufweise. Das kann ich nicht ausschließen und scheint mir zudem auch noch durchaus wahrscheinlich, angesichts des holprigen Subjekts.
Daher habe ich mich auf die Suche nach der Quelle meiner Namens-Intention gemacht. Als ich mir irgendeinen Namen für mein Blog aussuchen musste, hatte ich das mich damals sehr berührende Gedicht „Wen auch immer es angeht …“ von Darlene Connor im Hinterkopf. Im Original lautet es so:
[Ich hätte hier sehr gern das Gedicht abgeschrieben, aber leider war es mir nicht möglich, mit ABC networks Kontakt aufzunehmen1 und die Erlaubnis dafür zu erhalten. Wegen der unsicheren Rechtslage hierzulande sehe ich mich also außerstande, dieses Gedicht (dort in der Fassung der zehnten Folge der zweiten Staffel) hier zu veröffentlichen.
Eine ähnliche Einstellung hatte ich bezüglich meines (neugeborenen) Blogs: „Was soll ich überhaupt schreiben?“, „Mich liest doch eh keiner!“ und „Wen interessiert das überhaupt?“ geben den Gedanken-Tenor gut wieder. Also dachte ich mir, dass ich für alle jene schreibe, die es interessiert. … die es angeht.
Ich kannte die Serie und das Gedicht nur in deutscher Sprache, wollte aber irgendwie keinen deutschen Titel für mein Blog. Irgendwer hatte mir damals in den Kopf gesetzt, dass das Gedicht im Original eben „who ever this concerns …“ hieße2, so dass ich das als Blog-Titel auswählte.
Gut, nun weiß ich es besser und nenne mein Blog auch kurzerhand um. Da der Name nicht in der URL auftaucht, sind die Links auf mein Blog auch kein Problem. Nur an den Stellen, wo der Name des Blogs genannt wird, wird man die Namensänderung wohl nicht mitbekommen. Seien es verschiedene Blogrolls oder Technorati.
Aber was soll’s. Der Titel sollte ja auch Muttersprachlern nicht notwendigerweise Kopfschmerzen bereiten, so dass ich diese kleinen Mankos3 für die höheren Ideale zu ertragen bereit bin.
Wer ist nun diese Darlene Connor?
Darlene Connor ist das mittlere von drei Kindern der Eheleute Roseanne und Dan Connor aus der amerikanischen Fernsehserie „Roseanne“ der (in Deutschland) neunziger Jahre.
Dieses Mädchen hatte immer eine spitze Bemerkung parat und hatte mich von Anfang an begeistert. Ihre so überhaupt nicht mädchenhafte, direkte Art gefiel mir sehr gut, so dass sie schnell mein Lieblingscharakter wurde. Sie sagt was sie denkt und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Ein gut geschriebener Gegenpol zu ihrer (anfangs) eher barbiehaften größeren Schwester Beckie4.
DJ?
Und für alle, die zufällig hier gelandet sind und sich schon immer gefragt hatten (wie etwa in diesem Bericht über die Serie), wofür das „DJ“ im Namen des kleinen Bruders steht: David Jacob.
- 1 OK, die Kontaktaufnahme mittels des Kontaktformulares ging durchaus, nur leider bekam ich lediglich eine automatisierte Antwort-eMail mit einem Verweis auf die in diesem Fall absolut unnützen FAQs. Daher sehe ich die Kontaktaufnahme als gescheitert an.
- 2 Und ich habe natürlich auch nicht weiter darüber nachgedacht, ob das stimmt oder stimmen könnte …
- 3 Gibt es von „Manko“ eigentlich wirklich einen gesellschaftsfähigen Plural?
- 4 Mitten in der Serie wechselte der Darsteller für Beckie, was mich damals sehr verwirrte. Diesen Austausch nahm die Serie dann bis in die letztere Folge („they say she's the same, but she isn't the same“) sehr schön selbst auf die Schippe.