Wertvorstellungen
Ich habe mir jüngst 10 weiße1, unbedruckte Marken-T-Shirts für den Sport gekauft und mich gefreut, dafür inklusive Versand weniger als 20 EUR gezahlt zu haben. Für deutsche Preise bei guter Qualität ein durchaus guter Schnitt, denke ich.
Als ich nun ein wenig stolz von diesem günstigen Erwerb berichten wollte, erfuhr ich, dass andere Leute kürzlich 400 EUR für nur 5 T-Shirts ausgegeben haben. Diese waren natürlich nicht schlicht weiß und dürften im Alltagsgebrauch auch nicht so langweilig wirken, aber trotzdem zeugt das wohl doch von unterschiedlichen Wertvorstellungen, was Kleidung angeht.
- 1 Weiß deshalb, weil es meines Erachtens die praktischste Farbe für den Sport ist. Man könnte sie (wenn man denn wollte; was ich aber aus energetischen Gründen fast nie mache) sehr heiß waschen, um Verfärbungen loszuwerden, ohne verwaschene Farben befürchten zu müssen. Und wenn es mal wieder sehr anstrengend wird, fällt ein weißes Shirt nicht so sehr durch unangenehme Farbwechsel „unter den Schultern“ auf.
Sonntag, 10. Juni 2007 um 13:31
Schön auf den Punkt gebracht.
Klamotten sind Äußerlichkeiten und liegen auf der Oberfläche des Körpers. Wer also Wert auf Klamotten legt, ist noch nicht mal Oberflächlich, sondern sogar noch weiter vom Kern weg…
Sonntag, 10. Juni 2007 um 17:39
Ich habe natürlich nichts dagegen, dass sich Leute, die es können, sich schöne Sachen kaufen, wenn sie wollen. Nur ich kann mir (noch?) nicht vorstellen, ein T-Shirt zu kaufen, für einen Preis, zu dem ich mir meine Anzüge kaufe… ;)
Mittwoch, 13. Juni 2007 um 12:35
Für Sport tun es die weißen voll und ganz. :-)
Mittwoch, 13. Juni 2007 um 13:01
Denke ich auch.
Auf dem Kirchentag habe ich (mangels ausreichender heller Oberbekleidung) auch eines dieser Weißhemden angezogen. Geht auch mal.
Mittwoch, 13. Juni 2007 um 13:08
Mir hat eine freundliche Dame aus dem E-Plus Laden ein “Plaudertasche”-Shirt gereicht :-)
Mittwoch, 13. Juni 2007 um 13:26
Freundliche Dame? kostenloses T-Shirt. Mist! Wieder nicht zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen.